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Fotos
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20.04.2003
ASK Klagenfurt - SV Spittal
1:1 (1:1)
ASK Platz, 200 Zuseher
1:0 Zuleta
(18')
1:1 Reini Burits (42')
In einer Partie mit wenigen Höhepunkten erwischten die “Amateure“
des FC Kärnten, die mit sieben Spielern aus der T- Mobile Bundesliga
aufliefen (z. B.: Sablatnig, Atalay und Zuleta), den besseren Start und
erzielten das Führungstor in Minute 18. Steiler Pass auf Zuleta, der lässt
Wolfi Ott keine Chance und schließt routiniert ab.
Danach
plätscherte die Partie dahin wie ein lauwarmes Bächlein über eine
samtgrüne Almwiese, auf der 22 Kühe mit dem Wiederkäuen beschäftigt
sind. Doch es gab noch einen wilden Stier, in Form von Klaus Neidhart,
der mit einem wuchtigen Kopfstoss nach einem Eckball in der 35. Minute
das Gehäuse des starken ASK- Schlussmannes zum Zittern bringt. Das
runde Leder prallt von der Latte ab und lässt die schon im Entstehen
befindlichen Jubelrufe der anwesenden Caballeros im Halse stecken
bleiben. Doch dem darauffolgenden Ärger über die wenigen Zentimeter
Metall, die dem Ausgleich im Wege standen, wich bald die Spannung.
Minute
42. Reini Burits legt sich den Ball am Elfmeterpunkt zurecht, nachdem
zuvor der an diesem Tag neben Tormann Wolfgang “Fußballgott“ Ott am
besten spielende Spittaler Martin Abwerzger gefoult worden war.
Die angereisten Spittaler Fans waren wahrscheinlich nervöser als der
Elfmeterschütze selbst, denn Reini Burits verwandelte in lässiger
Manier, halbhoch in die Mitte.
Bis zur Pause gab es nicht mehr viel zu sehen, außer einem ganz gut
angetragenen Freistoß des ASK aus rund 25 Metern Entfernung.
Kaum
war Hälfte Zwei angepfiffen, da ertönte erneut ein Elfmeterpfiff,
diesmal aber für die Unterkärntner. Ein sehr optimistisches Mitglied
der Caballeros meinte noch: „Da Ott saug den schon“, da war unser
Panther auch schon im richtigen Eck und parierte den Strafstoss mit der
linken Hand, nachdem er sich ungefähr so lang wie Claudia Schiffers
Beine gemacht hatte.
Die
Euphorie dieses Erfolgs war bei den Spittalern zwar groß, konnte aber
nicht aufs Spiel übertragen werden und so wurde die taktische Schlacht,
wie sie größtenteils auch in der ersten Hälfte zu sehen gewesen war,
fortgesetzt.
Erst in Minute 62 wachten die Zuschauer und auch die Spittaler
Verteidigung wieder auf.
Drei Mann des ASK stehen im Abseits, ein Pass geht in die Richtung
dieser und die Spittaler Abwehr bleibt stehen. Zuleta ist nicht abseits,
ergreift die Chance und zieht von rechts mit dem Ball alleine auf den
Spittaler Kasten. Wolfi Ott “galoppiert“ heraus, wirft sich dem
kleinen, 162cm “großen“ Argentinier vor die Füße und verhindert
mit einer ausgezeichneten Parade die Unterkärntner Führung.
Traurigerweise war dies die letzte echte Tormöglichkeit in diesem
Spiel, der SVS bemühte sich zwar in den letzten 30 Minuten Druck zu
machen, doch die Partie verkam zu einem Mittelfeldgeplänkel. Beide
Mannschaften neutralisierten sich und bis auf einen Schuss von Sablatnig
für den ASK (83.) und einen von Hannes “Kily“ Kuba (85.) für die
Oberkärntner, die beide nicht die gewünschte Wirkung erzielten und
auch nicht sonderlich gefährlich waren, sondern mehr nach dem Motto:
“Der Wille zählt“, abgegeben worden waren, passierte nichts mehr.
Eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einem ASK- Fan war für die
Stimmung ebenso wenig förderlich, wie die Strafzettel fürs
Falschparken nach dem Spiel.
Resümee:
Ein verdienter Punkt gegen eine von den Namen her eigentlich überlegenen
Truppe in einem Spiel mit sehr niedrigem Unterhaltungswert.
Thomas "Fomme" Berger für die Gruppierung "Caballeros Spittal
03"
April 2003
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