| |
|
|
|
|
 |
Fotos
/ Berichte: |
02.04.2004
FC Gratkorn - SV Spittal
2:1 (1:0)
Sportplatz Gratkorn, 400 Zuseher
1:0 Buzek (26.')
2:0 Wawra (75.')
2:1 David Witteveen (85.')
Wer die Tore
nicht schießt, der bekommt sie. Dieser Spruch mag zwar ebenso
strapaziert sein, wie unsere Abstiegsnerven, doch für das Spiel gegen
Gratkorn hat er zugetroffen. Eigentlich haben ja auch wir getroffen. Das
war schon ziemlich am Anfang und das war ins gegnerische Tor. Doch es
war auch Abseits. Zumindest hat das der Schiedsrichter so gesehen.
Weiter ging es, wie es kommen musste - und zwar bergab. Aus dem Nichts
heraus kassierten wir das 0:1. Gratkorn spielte sichtlich keine
grandiose Partie, jedoch eine sehr effektive. Im Gegensatz zu Spittal:
unsere Spieler zeigten sich nämlich sehr geübt im Chancenvernebeln.
Einziger Lichtblick in einer braven, doch unmutigen Mannschaft war Bajo
Savic. Nicht umsonst ließ er in der zweiten Hälfte mit einem einzigen
Trick drei Gratkorn Spieler aussteigen. Da gabs auch auf der dünn
besiedelten Gratkorn Tribüne Applaus.
Und um wieder einen alte vollkommen erschöpfte Fußballweisheit hervor zu
kramen: Das Spiel lief wie auf einer schiefen Ebene! Doch anstatt den
Anschlusstreffer zu erzielen, kassierten wir
ein saublödes Tor, bei dem sich Neidhart und Ott alles andere als schlau
anstellten.
In der Folge durfte der bereits vollkommen erschöpfte Udo Gasser das
Feld verlassen und David Witteveen wurde für ihn eingetauscht. Und der
kam fünf Minuten später auch zu seinem Tor zum 1:2.
Unterm Strich bleiben eingeplante null Punkte gegen den Tabellenführer,
ein angetrunkener, doch durchaus lustiger Franz Josef Bürger, drei
Caballeros, die Gratkorn zu Fuß eroberten und ein enttäuschter Michael
Pech, der diese Zeilen unter Tränen und Angst schreibt.
Denn das Abstiegsgespenst sitzt mir im Nacken.
Michael Pech für die
Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
April 2004
|
|