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07.05.2004
SC Schwanenstadt -
SV Spittal 1:2 (0:2)
Schwan Stadion 300 Zuseher


0:1 Friessnegger(3')
0:2 Witteveen (31')
1:2 Vonbrühl (59')


Äußerst Positives gab es vom Spiel des SVS in Schwanenstadt zu berichten. Auf einen Auswärtssieg konnte zwar gehofft werden, aber wirklich damit gerechnet hat, glaube ich, niemand. 

Insgesamt trafen sich 7 Caballeros im Stadion des SC Schwanenstadt in Erwartung einer kämpferisch eingestellten Spittal Elf. Und die die Erwartungen wurden vollends erfüllt, denn bereits in der 3. Minute traf Stefan Friessnegger nach einem, von Stromberger abgefälschten Zuspiel, zum 1:0 für die Lieserstädter.

Auch in weiterer Folge hatte der SVS die besseren Möglichkeiten, wie durch einen Freistoss aus knapp 20 Metern durch Bajo Savic. Glück hatte man in der 31. Minute, als die Schwanenstädter durch Lamprecht aus 5 Metern den auf der Linie stehenden Neidhardt anschossen. 

Quasi im Gegenzug fiel das verdiente 2:0 für Spittal. Ein wunderschöner Pass auf David Witteveen, der Torhüter der Schwanis irrt außerhalb des Strafraums umher und der Spittaler verwertet kaltschnäuzig.  

Noch eine gute Gelegenheit gab es vor der Pause für den SVS. Ein schöner Pass von Kuba auf Abwerzger, doch dieser scheitert an Torwart Wimmer, der schön mit dem Fuss abwehren kann. 

In der 57. Minute scheitert Hannes Kuba gleich 2 Mal. Einmal an Tormann Wimmer, das zweite Mal durch einen schönen Schuss außerhalb des 16' ers an der Außenstange. Und in der 59. Minute kommt der SC Schwanenstadt durch ein Kopftor von Vonbrül nach Pass des Ex-Spittalers Sascha Trkulja zum eher unverdienten Anschlusstreffer. 

Dennoch gab es weiterhin Chancen für den SVS. Wieder war es Kuba, der zuerst den Verteidigern auf und davon lief, knapp vor dem Tor aber doch noch vom Ball getrennt werden konnte. In der Schlussphase gab es noch einmal eine Freistosschance für die Schwanis, die jedoch Ott zunichte machen konnte. 

Alles in allem war es ein verdienter Auswärtssieg für die Spittaler, die trotz des Fehlens der Routiniers Hohenberger und Freissegger Moral und Kampfgeist bewiesen haben und das Spiel souverän unter Kontrolle hatten. So kann es bis zum Ende der Saison weitergehen, dann ist das Abstiegsgespenst aus Spittal endgültig vertrieben.
 


Egger Sepp für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"

Mai 2004