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27.03.2004
SV Spittal - Eintracht Wels 1:1 (0:0)
Goldeckstadion, 250 Zuseher


0:1 Möderbauer (74')
1:1 Peter Hohenberger (89')


Nach dem mageren 0:0 beim Tabellenletzten LASK Amateure durfte man am Samstag im Spiel gegen den FC Wels auf eine klare Leistungssteigerung und einen vollen Erfolg unserer Mannschaft hoffen.

Leider nur rund 250 Zuschauer, darunter einige Welser Anhänger, wollten dem SVS im ersten Heimspiel im Frühjahr auf die Beine sehen. Selbstverständlich waren auch die Caballeros (wenn auch durch die bekannten Umstände ein wenig dezimiert) wieder vor Ort und sorgten hinter der Zaunfahne auf der Osttribüne mit Trommeln, Schals und Bier bewaffnet für die gewohnte gute Atmosphäre.  

Der SVS begann das Spiel auch sehr engagiert, erspielte sich in der ersten Viertelstunde auch ein paar Möglichkeiten (Freissegger, Neidhardt, Acar), scheiterte jedoch wiederholt am gut disponierten Welser Torhüter Majer. In der 17. Minute hatte man Glück als Ramakic am 16 Meter Raum noch erfolgreich am Schuss gehindert werden konnte.

Danach verebbte das Spiel ein wenig, die Welser taten ohnehin nur das Nötigste, versuchten das 0:0 in die Pause zu schaukeln und warteten auf Konter , während von den Schwarz-Weißen spielerisch nur Schonkost geboten wurde. Die größte Chance versiebte Mittelstürmer David Witteveen nach einer guten halben Stunde, als er alleinstehend aus ein paar Meter Entfernung am Tor vorbeiköpfte.  

Halbzeit 2 begann gleich mit einer Schrecksekunde, als ein Fernschuss eines Welsers von der Stange zurück ins Feld klatschte. Eintracht Wels traute sich plötzlich mehr zu, wurde offensiver und kam auch zu weiteren Chancen. Unsere Mannschaft hingegen wirkte wie ausgewechselt und ließ sich mit zunehmender Fortdauer des Spiels mehr und mehr verunsichern.

In der 74. Minute konnten die Oberösterreicher ihre zeitweilige Überlegenheit auch in ein Tor ummünzen: Andreas Möderbauer wird nach einem Stellungsfehler in der Abwehr mustergültig freigespielt und kann fast von der Mittellinie weg ungehindert aufs Tor des wieder einmal fehlerlosen Wolfi Ott zulaufen und die Kugel in aller Ruhe ins Tor schieben.

Zu diesem Zeitpunkt glaubte wohl kaum noch jemand im Stadion an einen Ausgleich, zumal in der 2. Halbzeit die Offensivabteilung der Spittaler völlig abgemeldet war. Und so blieb es Peter Hohenberger, dem als Eisenfuß bekannten Abwehrrecken, vorbehalten, doch noch die alles in allem gerechte Punkteteilung zu fixieren. 2 Welser Verteidiger verfehlten einen hoch in den Strafraum bugsierten Ball, „Peda“ brauchte nur noch dankend aus kurzer Entfernung einzuschießen und rettete uns doch noch diesen einen, vielleicht am Ende entscheidenden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. 


Martin Messner für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"

März 2004