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30.10.2004
Pasching Amat. -
SV Spittal 0:2 (0:2)
Stadion St. Magdalena, 100 Zuseher


0
:1 David Witteveen (23')
0:2 Zeljko Simic (26)


5 Caballeros hatten sich an einem nebeligen Samstagnachmittag – nach einer Zugfahrt unter widrigsten sanitären Bedingungen – in Linz/Urfahr eingefunden, um den SVS lautstark zu unterstützen. 

In den ersten Minuten des Spiels tut sich wenig; dann aber streift ein Paschinger Freistoß aus 30 Metern die Querlatte. Für unsere Mannschaft offenbar ein Weckruf, denn ab diesem Zeitpunkt dominiert der SVS eindeutig das Spiel. Zuerst scheitern noch Prenn (Schuss aus spitzem Winkel – daneben), Hilberger (Schuss aus 16 Metern – drüber) und Simic (Schuss wird zur Ecke abgefälscht), in der 22. Minute ist es aber soweit: Nach einem weiten Pass nach vorne gewinnt Simic ein Kopfballduell und legt ab auf Witteveen, der sich optimal löst, das Laufduell gegen den Pasching-Verteidiger gewinnt und aus 14 Metern schön ins linke Eck trifft.

Nur vier Minuten später wird Prenn links freigespielt, zieht ab, trifft aber nur die Stange. Der Abpraller kommt genau zu Simic, der den Ball aus 10 Metern überlegt zum 0-2 in die Maschen schiebt.

Auch nach diesem Treffer bleibt der SVS tonangebend, bis zur Halbzeit ergeben sich aber keine großen Chancen mehr. 

Nach der Pause zieht sich unsere Mannschaft zurück und überlässt den Paschingern weitgehend das Mittelfeld. Die Oberösterreicher können aus ihrem Plus an Spielanteilen aber nur wenig Kapital schlagen, nur einmal taucht ein Paschinger gefährlich vor dem Tor auf, schießt den Ball aber aus aussichtsreicher Position knapp am kurzen Eck vorbei. Der SVS kommt gegen Ende des Spiels noch zu einigen Konterchancen: Ein Schuss von Prenn wird ans Außennetz abgefälscht und Simic schießt nach schöner Vorlage durch den eingewechselten Abwerzger knapp drüber. 

Insgesamt wieder eine gute Vorstellung unserer Mannschaft. Die Verteidigung ließ kaum Torchancen zu, das Mittelfeld rund um Hilberger präsentierte sich vor allem in der ersten Halbzeit zweikampfstark, schnell und beweglich und unsere Stürmer konnten wieder einmal ihre Torgefährlichkeit erfolgreich unter Beweis stellen. 20 starke Minuten reichten für einen verdienten Auswärtssieg. 

Fazit: Der SVS setzt sich endgültig in der Spitzengruppe der Regionalliga Mitte fest und die zuletzt gezeigten Leistungen geben Anlass zur Hoffnung, dass das Punktekonto des SVS in den verbleibenden 3 Herbstrunden weiter kräftig anwächst.


Florian Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"

August 2004