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15.04.2005 9 Caballeros waren an einem herrlichen Frühlingstag in Oberösterreich anwesend, um den SV Spittal bei seinem Antreten bei der im Frühjahr noch ungeschlagenen Union Perg zu unterstützen. Trainer Hrstic hatte einige Änderungen im Team vorgenommen: Statt Stammgoalie Wolfi Ott spielte diesmal Stefan Takats im Tor und im Sturm wurde Manuel Plattner zum ersten Mal von Anfang an eingesetzt, für ihn musste Stefan Lambert auf der Bank Platz nehmen. Und Plattner sorgt bereits nach knapp 10 Minuten für das größte Highlight aus Spittaler Sicht: Sein Bombenschuss aus mehr als 20 Metern wird zum doppelten Lattenpendler, aber da der Ball offenbar einmal hinter der Linie aufgeschlagen hat, entscheidet der Schiri auf Tor. Ein optimaler Auftakt also für den SVS im allgemeinen und für Manuel Plattner im speziellen – erster Einsatz von Anfang an und dann gleich so ein Traumtor! Bis zur Pause beherrscht der SVS das Spiel klar, ohne allerdings zu zwingenden Torchancen zu kommen. Die Perger kommen nur einmal gefährlich vors Tor, da allerdings hat der SVS Glück: Der Kopfball eines Pergers geht an die Stange (28’). Auch in Halbzeit zwei hat der SVS das Spiel im Griff und man hat eigentlich nicht das Gefühl, als könne Perg an diesem Tag einen Treffer erzielen. In der 66. Minute passiert’s dann aber doch: Nach einer abgefälschten Flanke von der Toroutlinie kommt der Ball genau zum Perger Gintersdorfer, der aus kurzer Distanz einköpfeln kann, keine Abwehrchance für Goalie Takats (66’). Nach dem Ausgleichstreffer kommt der SVS noch zu einer großen Chance, ein Kopfball von Manuel Plattner geht nur hauchdünn übers Tor (74’). Danach tut sich nicht mehr allzu viel, der SVS zwar weiterhin im Vorwärtsgang, bis auf ein paar Freistöße und Eckbälle schaut aber nicht mehr viel raus und so bleibt es beim 1:1. Eine erfreuliche Szene gab’s noch nach Spielschluss: Der neue Obmann des SVS, Otto Graf, schaute bei den (zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich bierseligen) Caballeros vorbei. Danke für diese nette Geste! Fazit: Der SV Spittal war zwar die bessere Mannschaft, konnte sich jedoch nur wenige Großchancen herausspielen, weshalb das Remis summa summarum wohl in Ordnung geht. Trotzdem wieder eine durchaus ansprechende Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Denn eines ist sicher: In dieser Mannschaft steckt noch viel Potential!
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