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08.04.2005 Blau-Weiß Linz, als Aufstiegskandidat gestartet, mittlerweile aber eher in unteren Tabellenregionen zu finden, war an einem kühlen Frühlingsabend zu Gast im altehrwürdigen Goldeckstadion. Und die Linzer, mit einem neuen Trainergespann an der Seitenlinie, erwiesen sich als harte Nuss. In der ersten Halbzeit tut sich der SVS gegen die gut eingestellte Verteidigung der Linzer sehr schwer, die beste Chance ist ein Bombenschuss von Lambert, den der Linzer Tormann an die Stange lenken kann (6’). Ansonsten sind es eher die Oberösterreicher, die zu gefährlichen Torchancen kommen, beispielsweise wird ein Tor – zurecht – wegen Abseits nicht gegeben (17’) und ein Kopfball geht nur hauchdünn am Spittaler Tor vorbei (34’). In Halbzeit zwei wird das Spiel aus Spittaler Sicht glücklicherweise besser, die Abwehr der Linzer steht nicht mehr so konzentriert wie vor der Pause. So ergeben sich mehr und mehr Chancen für den SVS, beispielsweise für Simic (62’ und 63’). Der erlösende Siegtreffer fällt aber erst relativ knapp vor Schluss: Einen von Jochum schön geschossenen Freistoß kann der Linzer Tormann nur abklatschen, der Nachschuss des eingewechselten Plattner geht an die Latte, dann aber kann Morgenstern den Ball per Kopf über die Linie drücken. In der Schlussphase nochmals Glück für den SVS – der Schiedsrichter verwehrt den Linzern nach klarem Foul von Tormann Ott den fälligen Strafstoß (85’) und so bleibt es beim 1-0. Fazit: Berauschend war’s nicht, was der SVS gegen die im Frühjahr noch sieglosen Linzer bot, aber heuer hat man offenbar die nötige Klasse und das Spielglück, um auch solche Spiele zu gewinnen – darauf lässt sich aufbauen!
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