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29.07.2005 Wie schon in der letzten Saison bedeutete das Cupvorrundenspiel des SV Spittal gleichzeitig den Saisonauftakt unserer Mannschaft, weswegen auch dieses Mal das Spiel mit besonderer Spannung erwartet wurde. Und wie im letzten Jahr gab es einen verdienten Auftakterfolg, man darf also auf eine gute Saison hoffen. Bei über 30 Grad im Schatten entwickelte sich ein den Temperaturen angepasstes Spiel mit Vorteilen für den SVS. Von kürzeren Phasen abgesehen, ist dabei der SVS die überlegene Mannschaft und kommt dementsprechend zu deutlich mehr Torchancen als der Gegner aus Unterkärnten. In der ersten Halbzeit führen Torchancen von Simic, Prepoli und Morgenstern jedoch noch nicht zu Toren, Halbzeitstand daher 0:0. In der 56. Minute ist es dann aber so weit, nach Foul an Jochum verwandelt Prenn den verhängten Freistoß – platzierter Schuss aus 20 Metern, den der Tormann nur mehr unbedeutend abfälschen kann. Kurz vor Schluss dann die endgültige Entscheidung durch zwei Kontertore: Zuerst trifft Simic nach schönem Doppelpaß mit Truskaller, dann spielt Prepoli den eingewechselten Petricevic ideal frei, der keine Probleme hat, den Ball im leeren Tor zu versenken. Über die gesamte Spielzeit gesehen kam der SVS zu einem halben Dutzend guter Torchancen (vor allem in der zweiten Halbzeit), Bleiburg hingegen hatte nur eine große Chance; auch bei den Standardsituationen war der SVS die gefährlichere Mannschaft, womit der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Im Tor bot Stefan Takats eine einwandfreie Leistung und machte einen sicheren Eindruck bei einigen Flanken und Standardsituationen. Die gegenüber der Vorsaison unveränderte Abwehr stand bis auf eine Ausnahme sicher, wurde allerdings auch kaum gefordert Im Mittelfeld bot Neuzugang Jure Zrilic eine unauffällige Leistung, ihm fehlt wohl noch die Abstimmung mit den Mitspielern. Im Sturm harmonierten Zeljko Simic und Arsim Prepoli bereits in ihrem ersten gemeinsamen Bewerbsspiel sehr gut und sorgten immer wieder für Unruhe. Prepoli bot dabei eine starke Leistung, war technisch stark und immer anspielbar, zeigte sich sehr bemüht und war wohl der stärkste Spieler auf dem Platz. Summa summarum also eine durchaus ansprechende Leistung des SV Spittal gegen einen allerdings ungefährlichen und recht schwachen Gegner, bleibt zu hoffen, dass man auch in der ersten Hauptrunde des Cups Heimrecht genießt.
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