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28.04.2006 Nach dem tollen Sieg gegen Hartberg erwartete den SVS gestern gleich das nächste schwierige Spiel, war man doch bei Angstgegner Wels zu Gast. Der letzte Meistschaftssieg gegen die Oberösterreicher liegt immerhin schon mehr als 5 Jahre zurück.. Aufgrund der Gelb-Sperre von Hannes Truskaller rutschte wieder Udo Gasser in die Startelf, ansonsten vertraute Trainer Hrstic auf die erfolgreiche Mannschaft der letzten Wochen.
Bei gerade noch
regulären Verhältnissen (Regenwetter und sehr tiefer Boden) beginnt der
SVS klugerweise ziemlich vorsichtig – zu oft war man in der
Vergangenheit in Welser Konter gelaufen. Da auch die Oberösterreicher
kaum Anstalten machen, das Offensivspiel zu forcieren, ist die erste
Halbzeit für die Zuschauer wenig aufregend. Torchancen ergeben sich am
ehesten durch Standardsituationen, für Wels etwa durch einen Freistoß,
den Stefan Takats erst im Nachfassen bändigen kann (30’).
Keine Spielerwechsel
in der Halbzeit, also machen sich nach nur 10 Minuten Pause die 22
gleichen Spieler auf, im Schnürlregen den ASKÖ-Platz weiter zu beackern. Doch während sich die Caballeros noch im kollektiven Freudentaumel befinden, schlägt der Fluch von Wels wieder zu: Freistoß aus ca. 25 Metern und der von Märzendorfer getretene Ball findet den Weg über die Mauer ins Spittaler Tor. Nach dem Spiel wurden zu diesem Treffer unterschiedliche Meinungen laut: Während die einen meinten, dass der Ball nicht zu halten war, wollten andere gesehen haben, dass es ein durchaus haltbares Tor war, da die Distanz doch recht groß und der Schuss nicht allzu scharf war. Wie dem auch sei – ohne eine große Torchance gehabt zu haben, kommt Wels zum Ausgleich.
Trotz des raschen
Ausgleichs bleibt der SV Spittal die spielbestimmende Mannschaft, ohne
allerdings volles Risiko zu gehen. In der 65. Minute eine sehr gute
Chance, Witteveen tankt sich durch und kommt im Strafraum frei zum
Schuss, doch „dank“ des Welser Ackers verspringt die Kugel just in dem
Moment als Witteveen abdrücken will, und so wird aus einem Schuss nur
ein Schüsschen. Pünktlich nach 90 Minuten pfeift Schiri Schuiki (leichte Heimtendenz, trotzdem gute Leistung) das Spiel ab und 11 waschelnasse und ziemlich angefressene Spittaler Kicker stapfen in die Katakomben des „Stadions“ hinab.
Fazit
Florian
Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros Spittal
03" |
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