News
  Startseite

Caballeros
  Fotos / Berichte
 
Fotos / Berichte:

22.10.2005
SAK - SV Spittal 1:6 (0:2)
SAK Stadion, 300 Zuseher


0
:1 Zeljko Simic (9')
0:2 Arsim Prepoli (44')
0:3 David Witteveen (54')
0:4 Zeljko Simic (57')
0:5 David Witteveen (60')
1:5 Schönherr (70')
1:6 Marco Petricevic (89')
 

Nachdem der SV Spittal aus den letzten 4 Meisterschaftsrunden 10 Punkte geholt hatte, waren die Rollen klar verteilt, konnte doch Gegner SAK in 11 Runden gerade mal 5 Pünktchen erobern. 

Doch zu Beginn des Spiels pfeift das Tabellenschlusslicht auf die vorgegebenen Rollen und kommt gleich zu zwei guten Tormöglichkeiten, und beide Male hat der Ex-Spittaler in den Reihen der Klagenfurter, Rudi Schönherr, seine Beine im Spiel. Doch dank Tormann Marco Witteveen und etwas Glück bleibt es beim 0:0. Ganz anders der SVS, der gleich mit der ersten Torchance in Führung geht: Zeljko Simic schnappt sich knapp nach der Mittellinie den Ball, überläuft zwei Gegenspieler, zieht aus 25 Metern ab und sein Bombenschuss passt genau ins Kreuzeck: Traumtor! 

Weniger ästhetisch geht es 10 Minuten später zu, nach einer Brutalo-Attacke muss Martin Morgenstern verletzt raus, für ihn kommt Marco Petricevic ins Spiel. In der Folge entwickelt sich ein flottes Spiel mit Chancen hüben wie drüben, und wieder ist es der SVS, der aus den Chancen auch Tore macht: Schönes Solo von Arsim Prepoli, er vernascht drei SAK-Spieler und überlupft auch noch den Tormann. Daher geht es mit einem aufgrund der Chancenverteilung doch etwas glücklichen 2:0 in die Kabinen. 

In der zweiten Halbzeit zerfällt die Defensivabteilung des SAK völlig und der SVS erspielt sich Chance um Chance. In der 54. Minute fängt Simic einen schlecht geschossenen SAK-Freistoß nahe der Mittellinie ab und schickt David Witteveen auf die Reise, der den letzten Verteidiger überläuft und locker einnetzt. Drei Minuten später kann der Tormann einen Schuss von Prepoli nur abklatschen, Witteveen geht auf den Abpraller und wird dabei von den Beinen geholt – es gibt Elfmeter, Simic verwertet trocken. Und nachdem nur drei Minuten später ein SAK-Verteidiger den Ball verfehlt und sich Witteveen nicht lumpen lässt, steht es nach einer Stunde Spielzeit bereits 5:0 für den SVS! 

Nun lässt man es ruhiger angehen und aus einer Standardsituation kommt der SAK sogar zu einem Treffer, Schönherrs Freistoß aus 20 Metern passt genau ins Mauereck, nix zu halten für M. Witteveen. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzt aber wieder der SVS: Der Tormann, von D. Witteween bedrängt, kann einen Flankenball nur wegfausten, genau vor die Füße von Marco Petricevic, der den Ball aus gut 15 Metern in die Maschen setzt. 

Fazit: Der SV Spittal tobte sich beim Tabellenletzten so richtig aus und nützte die Schwächen der inferioren SAK-Abwehr konsequent aus. Das 6:1 sorgt nicht nur dafür, dass der SVS weiterhin auf Platz 2 der Tabelle liegt, sondern bedeutet gleichzeitig den höchsten Auswärtssieg seit sage und schreibe 25 Jahren!

 



Redaktionsbereicht "Caballeros Spittal 03"
Feber 2006