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Fotos
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28.10.2005
SV Spittal - Blau Weiss Linz 4:0 (4:0)
Goldeckstadion, 900 Zuseher
1:0
Norman Prenn (18')
2:0 Arsim Prepoli (31')
3:0 Udo Gasser (36')
4:0 Zeljko Simic (45')
Fußball von einem anderen Stern
bekamen die 900 Zuseher im Spittaler Goldeckstadion letzten Freitag zu
sehen. Gegen ersatzgeschwächte Linzer geigten die Schwarz - Weissen so
richtig auf und vermochten so die Fans im Stadion zu entzücken. Eine
Ausnahme bilden hier selbstverständlich die rund 100 mitgereisten BW
Linz Fans, welche wenig zu lachen hatten, aber ihre Mannschaft über 90
Minuten unterstützten und einen tollen Support lieferten.
Der SV Spittal begann in der üblichen Aufstellung, lediglich für den
verletzten Martin Morgenstern lief Marco Petricevic auf's Feld, welcher
eine tadellose Leistung abrufen konnte.
Vor dem Spiel gab es als Choreographie ein tolles Feuerwerk der BW Fans
zu sehen, welches sogar vom Spittaler Publikum mit Applaus honoriert
wurde.
Zu Beginn des Spiels war Spittal zwar etwas feldüberlegen, jedoch
spielten die Gäste noch brav mit. So ergaben sich mehrere Freistoss bzw.
kleinere Chancen auf beiden Seiten. Je länger das Match jedoch dauerte,
desto souveräner wurde der SV Spittal und dominierte letztendlich BW
nach belieben.
Den Torreigen eröffnete Norman Prenn in Minute 18. Er konnte sich den
Ball nach einem Corner in aller Ruhe zurechtrichten und schoss von der
Strafraumgrenze locker ein. Der Linzer Goalie machte dabei nicht die
glücklichste Figur, man kann davon ausgehen, dass ihm die Sicht
vertsellt war.
In der Folge waren einige Unsicherheiten in der Linzer Hintermannschaft
bemerkbar. So wurden unsere Stürmer in der Regel von 2 BW - Spielern
umzingelt, diese schafften es aber nie den Schwarz - Weissen den Ball
abzuluchsen. So durften sich die Spittaler Fans über einige hochkarätige
Chancen freuen, welche aus solchen Gestochern resultierten, welche immer
für uns entschieden wurden. Den Linzer Fans dürfte dabei recht
schwindlig geworden sein, so orientierungslos war ihre Abwehr zeitweise.
In der 31. Minute erzielte dann Arsim Prepoli aus genau einem solchen
Getümmel das 2:0. Nach einem Eckball kommt der Ball irgendwie zu ihm und
er hat keine Probleme das Leder über die Linie zu drücken.
Die Linzer setzten danach schon alles auf eine Karte, wurden ziemlich
offensiv und wurden dafür auch ziemlich bestraft. In Minute 36 konterte
Zeljko Simic durch des Gegners Hälfte, vernascht noch einen
Oberösterreichischen Verteidiger und paßt den Ball danach genau in den
Lauf von Udo Gasser, welcher zum Jubel der Fans elegant einnetzt.
In der Folge ergeben sich nur mehr wenige Chancen, beide Mannschaften
warten auf die Pause. Als einige Zuseher bereits am Weg zum Tee sind,
ereignet sich doch noch etwas. Der Ball kommt nach einem Corner und
einem abermaligen Gestocher zu Zeljko SImic, der kann den Ball eh nicht
unter Kontrolle bringen, wird aber trotzdem vom Linzer Torwart von den
Beinen geholt, die logische Folge: Elfmeter und eine gelbe Karte vor den
Schlussmann unseres Gegners.
Den Elfmeter versenkt Zeljko auch selbst, der Torwart hatte die Ecke
geahnt, der Schuss war aber zu scharf und zu platziert. Durch diesen
Treffer übernehm unsere Nummer 17 nun endgültig wieder die alleinige
Führung in der Torschützenliste.
Dieses 4:0 bedeutete auch gleichzeitig den Pausenstand. Es ist dies wohl
die höchste Pausenführung, an die sich so mancher SVS-Fan (mich
eingeschlossen) erinnern kann.
Wer nun glaubt, dass unsere Kicker in Halbzeit 2 die Führung nur mehr
verwalteten, der sei eines besseren belehrt. Es rollte Angriff auf
Angriff auf das Gehäuse unseres Gegners, die Führung hätte auch locker
um einiges ausgebaut werden können. Im Gegenzug kamen auch die
Oberösterreicher zu mehreren Chancen, unsere Abwehr und der fehlerlose
Marco Witteveen im Tor vermochten aber immer zu klären.
Auch unser Trainer setzte weiterhin auf Offensive, so brachte er sogar
noch Plattigoal aufs Feld, der SVS war dann sogar mit 3,5 Stürmern
unterwegs.
An dieser Stelle sei so machem Fernsehfan, welcher sich nur von
Champions League ernährt gesagt, ein Spiel des SV Spittal kann so viel
mehr als das langweilige Gekicke von Real oder ManU.
Ein Besuch im Goldeckstadion zeigt noch echten aufopfernden und
traumhaft offensiven Fussball, sowas gibt's im Fernsehen nicht, dafür
muss man sich schon ins Stadion begeben.
Am Spielstand änderte sich bekanntlich wenig, der SV Spittal besiegte BW
klar mit 4:0.
An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass die Linzer Fans, obwohl sie
nur wenge Meter neben uns stehend ihren Club unterstützten, trotz des
Rückstandes nie zu Beschimpfungen auf unsere Mannschaft oder unseren
Club übergangen. Ein großes Lob dafür.
Markus Perauer für die
Gruppierung
"Caballeros Spittal 03"
Oktober 2005
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