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29.05.2006
Eine harte Nuss gab es für
den SV Spittal an seinem 85. Geburtstag zu knacken, denn mit dem SAK war
die stärkste Frühjahrsmannschaft zu Gast im Goldeckstadion. Der SAK geht sehr schwungvoll und spritzig in die Begegnung und dominiert das Geschehen in der ersten Halbzeit ziemlich klar. Leicht gemacht wird es den Klagenfurtern auch dadurch, dass der SVS den letzten Einsatz vermissen läßt und nicht allzu energisch in die Zweikämpfe geht. So kann der SAK, dank der Erfolge im Frühjahr sichtbar mit mehr Selbstvertrauen als noch im Herbst einige gute Chancen herausspielen. Eine davon führt bereits in der 8. Minute zum 0:1, nach einem scharf zur Mitte getrenen Eckball kann Krewalder ungehindert einköpfen. Erst nach gut einer halben Stunde kommt der SVS auf, zuerst vergibt David Witteveen noch eine gute Chance, doch dann gibt’s Elferalarm im SAK-Strafraum: Der durchbrechende Martin Morgenstern wird vom Torschützen Krewalder gelegt – ein glasklarer Elfer, Glück für den Sünder, dass er nur Gelb bekommt, hier wäre auch eine Rote Karte wegen Torraubs vertretbar gewesen. Zeljko Simic tritt an, der gegnerische Tormann errät zwar die Ecke, kann den platzierten Schuss aber nicht halten – 1:1 also, zu diesem Zeitpunkt ein eher glückliches Resultat. Die letzten Minuten vor der Halbzeit gehören allerdings dem SVS, Zählbares entspringt den Angriffsbemühungen der Schwarz-Weißen jedoch nicht.
Auch nach der Halbzeit
kommt der SVS mit Elan aus der Kabine, Chancen durch D. Witteveen bzw.
Norman Prenn sowie einige Eckbälle bringen jedoch nicht den erwünschten
Torerfolg.
Fazit: Aufgrund dieser Heimniederlage war gleichzeitig für den TSV Hartberg der Weg zum Meistertitel der Regionalliga Mitte frei – die Steirer gewannen ihr Heimspiel und stehen damit bereits 3 Runden vor Schluss als Meister & Aufsteiger fest. Für den SV Spittal geht es daher in den verbleibenden 3 Runden nur noch darum, den zweiten Tabellenplatz zu halten (was bei 5 Punkten Vorsprung auf die Verfolger zu schaffen sein sollte) und somit die beste Endplatzierung in 7 Jahren Regionalliga zu schaffen.
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