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29.05.2006
SV Spittal - SAK 1:3 (1:1)
Goldeckstadion, 600 Zuseher


0
:1 Krewalder (8')
1:1 Zeljko Simic (33')
1:2 Moser (80')
1:3 Lamprecht (83')
 

Eine harte Nuss gab es für den SV Spittal an seinem 85. Geburtstag zu knacken, denn mit dem SAK war die stärkste Frühjahrsmannschaft zu Gast im Goldeckstadion.
Trotz der 0:5-Schlappe von St. Andrä vertraute Trainer Gustl Hrstic auf die gleiche Startelf,
nur auf der Torhüterposition gab es eine Änderung – Marco Witteveen kam statt Stefan Takats zum Einsatz.

Der SAK geht sehr schwungvoll und spritzig in die Begegnung und dominiert das Geschehen in der ersten Halbzeit ziemlich klar. Leicht gemacht wird es den Klagenfurtern auch dadurch, dass der SVS den letzten Einsatz vermissen läßt und nicht allzu energisch in die Zweikämpfe geht. So kann der SAK, dank der Erfolge im Frühjahr sichtbar mit mehr Selbstvertrauen als noch im Herbst einige gute Chancen herausspielen. Eine davon führt bereits in der 8. Minute zum 0:1, nach einem scharf zur Mitte getrenen Eckball kann Krewalder ungehindert einköpfen.

Erst nach gut einer halben Stunde kommt der SVS auf, zuerst vergibt David Witteveen noch eine gute Chance, doch dann gibt’s Elferalarm im SAK-Strafraum: Der durchbrechende Martin Morgenstern wird vom Torschützen Krewalder gelegt – ein glasklarer Elfer, Glück für den Sünder, dass er nur Gelb bekommt, hier wäre auch eine Rote Karte wegen Torraubs vertretbar gewesen. Zeljko Simic tritt an, der gegnerische Tormann errät zwar die Ecke, kann den platzierten Schuss aber nicht halten – 1:1 also, zu diesem Zeitpunkt ein eher glückliches Resultat. Die letzten Minuten vor der Halbzeit gehören allerdings dem SVS, Zählbares entspringt den Angriffsbemühungen der Schwarz-Weißen jedoch nicht.

Auch nach der Halbzeit kommt der SVS mit Elan aus der Kabine, Chancen durch D. Witteveen bzw. Norman Prenn sowie einige Eckbälle bringen jedoch nicht den erwünschten Torerfolg.
Ab der 60. Minute kippt das Spiel aber wieder total zugunsten des SAK und die Klagenfurter können sich mehrere hundertprozentige Chancen herausarbeiten. Nur der Abschlussschwäche der Klagenfurter bzw. einigen tollen Paraden von M. Witteveen ist es zu verdanken, dass es beim 1:1 bleibt.

Just als sich der SVS wieder fängt und zu Chancen kommt, schlägt dann der SAK entscheidend zu: In der 80. Minute wird Ex-Spittaler Moser im Strafraum in abseitsverdächtiger Position angespielt, behauptet den Ball und sorgt mit einem überlegten Schuss für die Führung der Klagenfurter. Und nur 3 Minuten später die endgültige Entscheidung, als Lamprecht einen Konter auf Raten erfolgreich abschließen kann.
Damit ist das Spiel entschieden, der SVS kommt kurz vor Schluss noch zu einer tollen Chance (ein Schuss von Manuel Plattner kann vom Goalie gerade noch entschärft werden), doch es bleibt beim 1:3. 

Fazit:
Nach 6 Heimspielsiegen in Serie wieder eine Niederlage für den SVS und diese fällt unter die Kategorie „verdient“. Der SAK hatte mehr vom Spiel und hatte vor allem die besseren Torchancen. Alleine zwischen der 60. und 75. Minute hätten die Klagenfurter bei besserer Chancenauswertung 2-3 Tore erzielen müssen. Die späten Gegentore waren zwar unglücklich, entsprachen aber den an diesem Tag gezeigten Leistungen.

Aufgrund dieser Heimniederlage war gleichzeitig für den TSV Hartberg der Weg zum Meistertitel der Regionalliga Mitte frei – die Steirer gewannen ihr Heimspiel und stehen damit bereits 3 Runden vor Schluss als Meister & Aufsteiger fest.

Für den SV Spittal geht es daher in den verbleibenden 3 Runden nur noch darum, den zweiten Tabellenplatz zu halten (was bei 5 Punkten Vorsprung auf die Verfolger zu schaffen sein sollte) und somit die beste Endplatzierung in 7 Jahren Regionalliga zu schaffen.



Redaktionsbereicht "Caballeros Spittal 03"
Mai 2006