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Fotos
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04.08.2006
SV Spittal – ASK Voitsberg 2:2 (1:2)
Goldeckstadion, 350 Zuseher
1:0 Daniel Hafner (5')
1:1 Bernsteiner (7')
1:2 Zoisl (39', Elfmeter)
2:2 Udo Gasser (74', Elfmeter)
Saisonauftakt im Goldeckstadion, und mit dem ASK Voitsberg war gleich
ein sehr unangenehmer Gegner zu Gast, ist der SVS doch seit zwei Jahren
gegen die Steirer sieglos (1 Remis, 3 Niederlagen).
350 Zuschauer, davon gut 15 Caballeros sind dabei, als die neuformierte
Mannschaft des SVS um Punkt 19:00 Uhr den Ankick vornimmt: Im Tor der
während der Vorbereitung noch verletzte Takats, in der Abwehr (von
rechts nach links) Truskaller, Neidhardt, Lassnigg und Trupp, im
Mittelfeld Hafner, Gasser, Waitschacher und Gatternig und im Sturm
Hölbling und Plattner.
In den
ersten Minuten tut sich wenig, doch bereits die erste Torchance im Spiel
sorgt für das 1:0 des SVS: Daniel Hafner wird schön freigespielt, zieht
von rechts in den Strafraum und lässt dem gegnerischen Tormann mit einem
überlegten Schuss ins lange Eck keine Chance.
Doch während die Caballeros noch am Jubeln sind, folgt die kalte Dusche:
Bernsteiner geht rechts durch, sein Stanglpass wird zwar abgefangen,
unsre Abwehr bekommt den Ball aber nicht weg und so erobert sich der
Steirer nochmals den Ball und sorgt für den Ausgleich – Stefan Takats
ohne Chance.
Böse
Erinnerungen werden wach, schließlich hatte der SVS auch im letzten
Heimspiel gegen Voitsberg kurz nach der Führung den Ausgleich hinnehmen
müssen und das Spiel schlussendlich verloren.
Und tatsächlich, auch dieses Mal werden die Steirer zusehends stärker
und erarbeiten sich Chance um Chance, mit freundlicher Unterstützung der
Spittaler Abwehr, die in der ersten Halbzeit alles andere als sattelfest
wirkt. Vorerst bleibt’s aber beim 1:1, verantwortlich dafür einerseits
die schwache Voitsberger Chancenauswertung und andrerseits die starke
Leistung von Tormann Takats, der sich einige Male auszeichnen kann.
Dann aber greift der Schiri ein und spielt Schicksal: Flanke in den
Strafraum, zwei Spieler steigen zum Kopfball hoch und fallen danach hin
– eine Allerweltssituation, aber der Unparteiische hat ein Foul gesehen.
Elfmeter also, Takats ist zwar im richtigen Eck, doch der Ball ist zu
gut geschossen und damit steht’s 2:1 für Voitsberg und das
verdientermaßen.
Nach
der Pause ändert sich der Charakter des Spiels: Der SVS kommt deutlich
verbessert aus der Kabine und drängt die Steirer immer weiter in die
eigene Hälfte zurück. Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit erarbeitet
man sich gute Chancen, so verfehlen zum Beispiel Schüsse von Patrick
Hölbling, Manuel Plattner und Daniel Gatternig ihr Ziel nur knapp. Die
größte Chance dann in der 55. Minute, als Plattner alleine aufs
Voitsberger Tor zuläuft, den Tormann aber nicht überwinden kann.
Nach
gut 65 Minuten fällt allerdings fast die Entscheidung: Zuerst klatscht
ein Voitsberg-Schuss an die Stange und gleich darauf kommt ein Steirer
völlig frei zum Kopfball, setzt die Kugel aber übers Tor.
Es folgen die besten Minuten des Spiels, beide Mannschaften spielen mit
offenem Visier. So wird ein Plattner-Schuss gerade noch zur Ecke gewehrt
und ein Gatternig-Spitzler geht genau in die Arme des Voitsberger
Tormannes.
Dann aber die 74. Minute: Der quirlige Hafner wird im Strafraum
niedergerissen, es gibt Elfmeter – diesmal eine glasklare Entscheidung.
Udo Gasser tritt an, verlädt den Tormann und verwandelt sicher.
Kurz
darauf wird Plattner schön in die Gasse geschickt und läuft alleine aufs
Tor – normalerweise ein Tor für den SVS, doch da der Linienrichter die
Fahne hebt, kann Plattner nicht die Probe aufs Exempel machen.
In den letzten 10 Minuten des Spiels tut sich nicht mehr viel, beide
Teams sind mit dem Remis offenbar zufrieden und so bleibt es beim 2:2.
Obwohl der SVS in der 93. Minute noch eine gute Torchance hat, doch
Plattners Schuss verfehlt das gegnerische Gehäuse denkbar knapp.
Fazit:
Gerechtes Remis in einem durchaus ansehnlichen Spiel. In der ersten
Halbzeit waren die Gäste aus Voitsberg das bessere Team und deckten die
Abstimmungsprobleme in der Spittaler Hintermannschaft schonungslos auf.
Einem starken Takats war es zu verdanken, dass es zur Halbzeit „nur“ 1:2
stand.
In der zweiten Halbzeit hingegen war der SVS tonangebend und kam zum
verdienten Ausgleich. Besonders auffällig in der Spittaler Offensive:
Der quirlige Hafner, der agile Hölbling und der pfeilschnelle Plattner.
Ein
Saisonauftakt, mit dem man aus Spittaler Sicht einigermaßen zufrieden
sein kann, schließlich zählt Angstgegner Voitsberg zu den besten Teams
der Regionalliga Mitte. Und sollte es gelingen, die heute noch deutlich
sichtbaren Abstimmungsprobleme in der Abwehr in den Griff zu bekommen,
darf man sich vom SVS in der heurigen Saison sicher wieder einiges
erwarten.
Redaktionsbereicht "Caballeros Spittal 03"
August 2006 |
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