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Aufstellung SV Spittal:
Witteveen; Truskaller, Neidhardt, Trupp, Lassnigg (59. Ebner);
Waitschacher, Simic, Gasser (73. Sixt), Hafner; Plattner, Hölbling (46.
Maier) Direkt im Gegenzug der erste nennenswerte Torschuss der Oberösterreicher und der findet auch gleich den Weg ins Tor: Jamakovic läuft von rechts zur Mitte, wird nicht attackiert, kann aus 20 Metern abziehen und sein Schuss passt genau ins Eck, für Torhüter Witteveen war der wohl nicht zu halten.
Den nächsten Akzent
setzt aber wieder der SVS: Gasser übernimmt einen Abpraller aus 25 Metern
volley, aber seine Granate zischt am Kreuzeck vorbei. In der zweiten Halbzeit gewinnt Vöcklabruck zusehends an Sicherheit und bekommt somit volle Kontrolle über das Spiel. Die Spittaler Angriffe sind leicht durchschaubar und Geschenke vom Gegner gibt’s keine mehr. Somit ist es keine große Überraschung, dass die Heimmannschaft den Vorsprung ausbauen kann. Nach einer Stunde Spielzeit ist es soweit, eine Freistossflanke der V’brucker wird von Hermes ins kurze Eck gehämmert.
Doch nur eine Minute
drauf gibt’s doch noch ein Geschenk für den SVS: Hohe, eigentlich
ungefährliche Flanke an den Sechzehner der Vöcklabrucker, ein
Verteidiger möchte den Ball zum Tormann zurückköpfeln, was aber eine
denkbar schlechte Idee ist, weil selbiger schon aus seinem Tor geeilt
war, um die Flanke abzufangen – und so kullert der Ball mitten ins Tor
und der SVS ist wieder im Spiel.
Damit ist das Spiel
entschieden und nun spielt Vöcklabruck endgültig wie ein Tabellenführer
und macht mit dem resigniert wirkenden SVS, was es will: Zuerst kann
Witteveen einen Kopfball noch schön aus dem Eck holen, dann treffen die
Vöcklabrucker die Stange, um kurz drauf nach einem überlegt
vorgetragenen Angriff das 4:1 zu erzielen.
Fazit: Zuordnungsprobleme und schlechte Raumaufteilung waren nicht nur dafür verantwortlich, dass Vöcklabruck relativ leicht zu Torchancen kam, sondern sorgten auch dafür, dass die meisten SVS-Angriffe im Sande verliefen. Über die Flanken ging wenig und in der Mitte kommt Simic weiterhin nicht in Schwung und verlor Ball um Ball. Damit hing der Sturm oft in der Luft, vor allem Plattner bekam kaum einen brauchbaren Ball, bei dem er seine Schnelligkeit hätte ausspielen können. Mit der gestrigen Leistung hat sich der SVS vorerst aus der Riege der Spitzenmannschaften der Liga verabschiedet, der Blick muss sich nun zwangsläufig wieder nach unten richten.
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