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Fotos / Berichte:

27.04.2007
SV Allerheiligen – SV Spittal 1:1 (0:0)
Allerheiligen, 300 Zuseher


0:1 Daniel Gatternig (69’)
1:1 Huter (89’)


Aufstellung SV Spittal: Takats / Sixt - Oberrisser - Trupp / Ebner – Filipovic (81. Abwerzger) - Gasser - Hölbling – Gatternig / Plattner (90. Maier) - Jumic

 Nach dem tollen Auswärtssieg in St. Andrä geht’s für den SV Spittal gleich auswärts weiter, man ist zu Gast bei Allerheiligen, dem überraschend starken Aufsteiger aus einem Dörfchen südlich von Graz.

Beim SVS fehlen die gesperrten Neidhardt und Truskaller, dafür ist moralische Unterstützung in Form einer Handvoll Caballeros vor Ort, die die ca. 30km von Graz nach Allerheiligen zu Fuß bewältigt haben.

Sportlich sehenswert ist auch die erste Halbzeit, will heißen: Beide Mannschaften gehen beherzt in die Zweikämpfe und spielen körperbetont. Darunter leidet freilich das spielerische Element und so gibt es vor der Halbzeit nur wenige Torszenen: Ein Trupp-Kopfball nach einer Ecke (16’) und ein Filipovic-Schuss von der Strafraumgrenze (36’) sorgen am ehesten für Kribbeln bei den Fans, von Allerheiligen gibt es in der ersten Halbzeit offensiv eigentlich gar nichts zu berichten..

Wie so oft wandelt sich die Begegnung dann in der zweiten Halbzeit und spielt sich mehr und mehr in den Strafräumen beider Teams ab.
Die erste tolle Chance hat gleich nach Wiederanpfiff die Heimmannschaft: Ein Schuss aus 12 Metern landet an der Stange und den Nachschuss jagt ein Allerheiligen-Kicker übers Tor.
Einige SVS-Ecken und Allerheiligen-Schüsse später dann der erste Treffer des Spiels: Freistoß für den SVS von rechts, Daniel Gatternig tritt an und der aufs kurze Eck gezirkelte Ball wird von der Mauer so abgefälscht, dass er gegen die Laufrichtung des Goalies genau ins lange Eck geht.

Mit der Führung im Rücken kontrolliert der SVS das Spiel und kommt fast zum 2:0, aber Manuel Plattner scheitert nach schönem Zuspiel von Danijel Jumic am Tormann.
Doch Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit fällt mit der letzten nennenswerten Aktion der Ausgleich für Allerheiligen: Freistoß aus dem Halbfeld in den Spittaler Strafraum, wo der ungedeckte Huter den Ball per Flugkopfball im langen Eck versenkt.


Fazit:
Wenn man in letzter Minute den Ausgleich kassiert, kann man wohl nie zufrieden sein. Fairerweise muss man aber sagen, dass das 1:1 in Summe absolut in Ordnung geht, da Allerheiligen über die 90 Minuten zu etwa gleich vielen Torchancen wie der SVS kam.
Für den SVS gilt es, das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen: Man ist nun bereits seit 8 Spielen ungeschlagen und hamstert weiter Punkt um Punkt gegen den Abstieg.


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

April 2007