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01.10.2006
FCK Amateure – SV Spittal 2:1 (1:1)
Welzenegg, 100 Zuseher

0:1 Harald Waitschacher (5’)
1:1 Jumic (43’)
2:1 Causevic (68’)

 

Aufstellung SV Spittal: Witteveen; Truskaller, Neidhardt, Lassnig; Ebner (55. Hafner), Gasser, Waitschacher, Brugger, D. Trupp; Simic, Plattner (30. Hölbling)


„Matinee im Nebel“ – unter diesem Motto stand das einzige Sonntagsspiel des SV Spittal im Herbst 2006.

Man durfte guter Hoffnung sein, dass der SVS beim Tabellenletzten wichtige Punkte holt; und tatsächlich, gleich zu Beginn des Spiels durften die Spittal-Fans jubeln. Nach einem Plattner-Pass zieht Waitschacher am Strafraum-Eck ab und der eigentlich nicht allzu gefährliche Schuss wird unhaltbar abgefälscht – 0:1 nach nur 5 Minuten!

Danach ein recht flottes Spiel mit Chancen hüben wie drüben – auf Seiten der Klagenfurter vergibt Ex-Spittaler Pirker die beste Tormöglichkeit, für den SVS kann der eingewechselte Hölbling zwei gefährliche Torschüsse verbuchen.

Gegen Ende der ersten Halbzeit dann aber die kalte Dusche: Ein Jumic-Schuss aus spitzem Winkel findet zur Überraschung aller den Weg in den Kasten; Tormann Witteveen macht bei diesem Treffer gar keine gute Figur.

Die zweite Halbzeit beginnt mit viel Tempo auf beiden Seiten, dann aber lässt das Niveau deutlich nach. Dies aber nur bis zur 62. Minute, denn da kommt Hölbling nach einer schönen Angriffsaktion über Simic und Lassnig zum Ball, trifft mit seinem Schuss aus 14 Metern aber nur die Stange.
10 Minuten später dann die spielentscheidende Szene, bei der Marco Witteveen leider wieder die Hauptrolle spielt: Ein ungefährlicher Schuss/Pass von der Seite durch Causevic dürfte unsren Goalie eigentlich vor keinerlei Probleme stellen, tut es aber – und damit steht’s auf einmal 2:1 für die FCK Amateure.

Nun setzt der SVS notgedrungen auf Angriff und kommt auch noch zu einigen guten Chancen – vor allem Hölbling und Simic rühren vorne kräftig um; alleine der Ball will nicht ins Tor und so bleibt es bis zum Abpfiff beim 1:2 aus Spittaler Sicht.

 

Fazit:
Eine unglückliche Niederlage für den SV Spittal, für die zwei schwere Patzer von Tormann Witteveen hauptverantwortlich sind.
Insgesamt war der SVS die etwas bessere Mannschaft und konnte sich auch ein spielerisches und chancenmäßiges Übergewicht erobern, was aber freilich nichts nützte, denn die Klagenfurter nahmen die zwei Geschenke dankend an.
Für den SVS geht’s damit nach dieser vermeidbaren Niederlage in der Tabelle wieder nach unten, die Abstiegsplätze sind gefährlich nahe..

 


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

Oktober 2006