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Fotos
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09.06.2007
Union St. Florian – SV Spittal 3:1 (2:1)
Sportpark St. Florian, 300 Zuseher
1:0 Burits (19’)
2:0 Mitterndorfer (26’)
2:1 Martin Lassnig (42’)1
3:1 Kührer (60’, Elfmeter)
Aufstellung
SV Spittal: Takats / Sixt – Neidhardt – D. Trupp – Lassnig (76. M. Trupp) /
Hölbling – Filipovic (46. Maier) – Truskaller – Ebner / Plattner – Jumic
Bei sommerlicher Hitze
hatten sich 10 gut gelaunte Caballeros in St. Florian eingefunden, um
ein Spiel zu verfolgen, bei dem es für den SV Spittal um nichts mehr
ging – Fans und Spieler konnten es daher entspannt angehen.
Dass es für die
heimische Elf hingegen noch um alles oder nichts geht (Klassenerhalt),
sieht man von Anfang an. Die Oberösterreicher kämpfen um jeden
Zentimeter und versuchen den SVS permanent unter Druck zu setzen.
Trotzdem gestaltet sich das Spiel ausgeglichen: Eine Flanke von Romeo
Filipovic, die sich tückisch in Richtung Kreuzeck senkt, kann der
Tormann schön zur Ecke wehren, auf der anderen Seite übersieht der
schwache Schiri ein Foulspiel, wodurch ein St. Florian-Angreifer allein
vor dem Tor zum Schuss kommt, den Ball jedoch über das Gehäuse jagt.
Nach 19. Minuten dann aber die Führung für die Florianer: Nach einem
Freistoß bleibt der Ball in der Spittaler Hälfte, schöner Wechselpass
auf die linke Seite, wo ein Florianer am Strafraumeck abzieht – sein
Schuss reißt ihm zwar komplett ab, wird aber zur perfekten Vorlage für
den am langen Eck lauernden Ex-Spittaler Reini Burits, der den Ball
problemlos aus wenigen Metern ins Tor schiebt.
26. Minute: Die SVS-Abwehr ist weit aufgerückt, schöner Doppelpass der
Heimischen, Mitterndorfer ist alleine durch und lässt Stefan Takats im
Eins gegen Eins keine Chance.
Damit steht’s 2:0 für
St. Florian, doch der SVS kommt durchaus auch zu Chancen; so etwa in der
29. Minute, als Danijel Jumic trotz Rücklage einen tollen Kopfball
anbringt, den der Tormann aber ebenso gekonnt aus dem Winkel holt.
Weiters kommt der SVS zu zahlreichen Eckbällen, die zwar fast alle
gefährlich in den Strafraum geschlagen werden, trotzdem aber allesamt
zur Beute der kopfballstarken Florianer Abwehr werden. Nicht so jedoch
in der 42. Minute: Wieder ein Hölbling-Eckball von rechts, der Ball wird
im Strafraumzentrum nur leicht touchiert und geht genau in Richtung
langes Eck, wo Martin Lassnig aus knapp 5 Metern unbedrängt einschießen
kann. Damit haben sich in dieser Saison bereits 14 verschiedene
SVS-Spieler in die Torschützenliste eintragen können!
Mit 2:1 geht’s dann auch in die Kabinen, ein durchaus leistungsgerechter
Zwischenstand.
Nach der Pause bringt Trainer Hrstic Hermann Maier für den unauffälligen
Filipovic und der SVS startet deutlich aggressiver in den zweiten
Durchgang.
Gleich in der 48. Minute eine gute Chance, als Maier eine Flanke nur um
Zentimeter verfehlt. Der SVS drängt nun auf den Ausgleich und bei St.
Florian steigt die Verunsicherung von Minute zu Minute. In der 60.
Minute nimmt dann allerdings der Schiedsrichter das Heft in die Hand und
spielt Schicksal: Flacher Pass in den Spittaler Strafraum und zur
Überraschung aller gibt’s Elfmeter. Kührer tritt an, doch Takats kann
den gut geschossenen Elfmeter aus der linken Ecke fischen. Das nützt
aber gar nix, denn der Schiedsrichter lässt den Strafstoß wiederholen –
angeblich war ein Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen. Also gibt’s
nochmal das Duell Kührer gegen Takats: Wieder geht der Ball Richtung
linkes Eck, wieder ist Takats dort, doch dieses Mal ist der Ball ganz
präzise geschossen und prallt von der Innenstange hinter die Linie.
Damit ist das Spiel de facto gelaufen: Der SVS kommt noch zu Chancen
durch Maier und Manuel Plattner, für St. Florian ergeben sich einige
Konterchancen, die jedoch allesamt eher stümperhaft vergeben werden.
Nach 92 Minuten ist Schluss und die Heimelf darf sich über drei ganz
wichtige Punkte gegen den Abstieg freuen; für den SVS geht’s „dank“ der
ersten Auswärtsniederlage im Frühjahr ohne Punkte zurück nach Kärnten.
Fazit:
Verdienter Sieg für die Union St. Florian.
Es war deutlich sichtbar, dass es für die Heimischen noch um viel ging,
dementsprechend entschlossen gingen die Oberösterreicher zu Werke. Der
SV Spittal hatte zwar auch seine Chancen, ließ in einigen Szenen aber
verständlicherweise die letzte Entschlossenheit vermissen.
So lässt sich die Niederlage erklären, die der guten Laune der
mitgereisten Caballeros jedoch keinen Abbruch tat – der SVS hat eine
tolle Rückrunde gespielt und dass man bei 30 Grad im Schatten nicht das
Allerletzte aus sich herausholt, ist nachvollziehbar.
Florian
Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros
Spittal 03"
Juni 2007 |
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