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01.09.2006 Aufstellung
SV Spittal: Witteveen; Truskaller, Neidhardt,
Lassnigg (85. Ebner), Trupp; Hafner, Gasser, Waitschacher, Gatternig
(56. Plattner); Simic, Hölbling Die
dritte Zu-Null-Niederlage in Folge musste der SVS im gestrigen Heimspiel
gegen St. Andrä hinnehmen – eine Niederlage, die nicht notwendig und
auch nicht verdient war. Zu
Beginn des Spiels ist jedoch St. Andrä die bessere Mannschaft und
liefert durchdachtere Aktionen als der SVS ab – wirklich gefährlich
vors Spittaler Tor kommen die Unterkärntner allerdings nicht. Und
einige Flanken und Eckbälle werden zur sicheren Beute der heimischen
Hintermannschaft. Die
knapp 20 Caballeros sehen der zweiten Halbzeit optimistisch entgegen und
hoffen, dass der SVS seine personelle und spielerische Überlegenheit
auch in Tore ummünzen kann, doch in der 52. Minute ist es mit der
Zuversicht auf einen Schlag vorbei: Langer Ball auf den mutmaßlich in
Abseitsposition stehenden Fladerer, Tormann Witteveen läuft heraus,
bricht seinen Ausflug dann aber aus und kommt nicht mehr rechtzeitig in
seinen Kasten zurück, um den Flachschuss Fladerers aus spitzem Winkel
ins lange Eck zu verhindern. In
den letzten Minuten versucht St. Andrä gar nicht mehr zu kontern,
vielmehr sind die St. Andrä-Spieler vorwiegend am Boden liegend
anzutreffen und schinden somit reichlich Zeit; trotzdem pfeift der –
insgesamt durchschnittliche – Schiri das Spiel pünktlich nach 90
Minuten ab. Fazit:
Wie schon im Heimspiel gegen Bad Aussee vor zwei Wochen war der SVS die
spielbestimmende Mannschaft und hatte die besseren Torchancen, musste
die Punkte aber dem Gegner überlassen. Defensiv stand man die meiste
Zeit gut und ließ St. Andrä kaum zu Torraumszenen kommen. Offensiv
spielte man teils gefällig, ist spielerisch aber noch nicht so weit wie
im Vorjahr. Vor allem ein körperlich starker Spieler im Sturmzentrum,
der auch unter Bedrängnis Bälle annehmen und abschirmen kann, geht
augenscheinlich ab. Auch
nächste Woche spielt der SVS zuhause, Gegner ist Aufsteiger
Allerheiligen. Möchte man sich im Herbst noch einigermaßen nach vorne
orientieren, so muss die bislang schwache Heimbilanz (1 Punkt aus 3
Spielen) auf jeden Fall aufgefettet werden. Sprich: Es muss ein Sieg
her! Und sollte der SVS auch wieder mal das nötige Spielglück haben,
dann könnte es auch klappen. |
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