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18.08.2006 Aufstellung SV Spittal: Takats; Truskaller, Neidhardt, Lassnigg, Trupp; Hafner, Gasser (71. Maier), Waitschacher, Gatternig (55. Simic); Plattner, Hölbling
Never
change a winning team – gemäß dieser Devise vertraute Trainer Gustl
Hrstic im Heimspiel gegen Bad Aussee auf die 11 Spieler, die am
vergangenen Wochenende den 2:1 Sieg beim SAK sichergestellt hatten. Nach dem Seitenwechsel verstärkt der SVS den Druck aufs gegnerische Tor, und vor allem nach der Einwechslung von Simic brennt es im Ausseer Strafraum lichterloh: Gerade mal 60 Sekunden nach seiner Einwechslung setzt Simic einen Kopfball (nach Eckball) nur um Millimeter am Tor vorbei. Von Bad Aussee ist in der Offensive weiterhin nichts zu sehen, doch mit ihrem 2. (!) Torschuss gehen die Steirer in Führung: Ein Corner wird flach zur Mitte gespielt, der Ball kommt irgendwie zu Strohmayer, der aus der Drehung sofort abzieht und aus gut 13 Metern schön ins Kreuzeck trifft. Die logische Folge: Wütende Angriffe des SVS, und nur wenige Minuten nach dem 0:1 haben die Spittaler Fans den Torschrei auf den Lippen: Gasser übernimmt einen weggeschlagenen Ball aus fast 30 Metern volley, aber sein Schuss geht nur an die Innenstange – ein herrlicher Schuss, der sich ein Tor verdient gehabt hätte, aber es wollte einfach nicht sein. Glück für den SVS allerdings gleich im Gegenzug, als ein Ausseer Konter ebenfalls in einen Schuss an die Stange mündet, auch wenn’s in diesem Fall wieder „nur“ die Außenstange war.
Den
nächsten Schock für den SVS gibt’s in der 78. Minute, als Kapitän
Neidhardt wegen eines Textilvergehens mit Gelb-Rot vom Platz gestellt
wird. Nun löst der SVS endgültig die Abwehr auf und stürmt ohne
Rückversicherung aufs Ausseer Gehäuse. In der 85. Minute noch eine
Riesenchance für unsre Mannschaft, als der eingewechselte Maier einen
Simic-Pass volley übernimmt, aber am überragenden Tormann der Steirer
scheitert.
Fazit:
Eine sehr unglückliche Heimniederlage für den SVS, war man doch
eindeutig die bessere Mannschaft. Von den letzten 10 Minuten abgesehen,
hatte man den Gegner total im Griff, ließ keinerlei Torchancen aus dem
Spiel zu und erarbeitete sich seinerseits mehrere – wenn auch nicht
übermäßig viele – gute Torchancen. Bei zwei Schüssen an die Innenstange
fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg. Mit der Leistung des SVS kann man
jedenfalls zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich nicht.
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