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22.09.2006
SV Spittal – ASK Köflach 2:1 (2:0)
Goldeckstadion, 350 Zuseher

1:0 Zeljko Simic (4’)
2:0 Zeljko Simic (35’)
2:1 Pieber (54’)

 

Aufstellung SV Spittal: Witteveen; Truskaller, Neidhardt, Lassnig; Ebner (91. M. Trupp), Gasser, Waitschacher (79. Maier), Brugger, D. Trupp; Simic, Plattner (88. Graf)


 Ein wichtiges Spiel für beide Teams, droht doch bei einer Niederlage ein Absturz in den Tabellenkeller. Beim SVS fehlt neben dem langzeitverletzten Daniel Gattnernig auch Patrick Hölbling.

Die Caballeros haben kaum ihren Platz eingenommen, da gibt’s schon Grund zur Aufregung: Zeljko Simic wird im Strafraum ein Bein gestellt, über das unser Legionär dankbar drüberfällt und der Schiri zeigt sofort auf den Elferpunkt. Ein Elfer aus Kategorie „kann man geben, muß man aber nicht“. Simic ist es egal – er tritt selbst an, schickt den Tormann in die falsche Ecke und somit steht’s bereits nach 4 Minuten 1:0 für den SVS.

In der Folge entwickelt sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit einigen Halbchancen auf beiden Seiten. Also ist es wieder Simic vorbehalten, den Unterschied zu machen: In der 35. Minute taucht er – vom links durchgebrochenen Manuel Plattner im Strafraum schön freigespielt – alleine vor dem Tormann der Steirer auf, spielt selbigen aus und schiebt die Kugel seelenruhig ins verwaiste Tor.

Kurz vor der Pause noch eine fette Chance für den SVS, die aber vergeben wird und so geht es mit 2:0 in die Kabinen.

Der SVS geht schwungvoll in die zweite Halbzeit, doch in der 54. Minute kommt Köflach mehr oder weniger aus dem Nichts zu einem Tor: Eckball von rechts und der aufgerückte Verteidiger Pieber lässt Marco Witteveen mit seinem Kopfball keine Chance.

Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer fast das 3:1, doch ein Trupp-Schuss nach einem Eckball wird auf der Linie von einem Feldspieler über die Latte geblockt.
Danach zieht sich der SVS immer weiter zurück und so übernimmt Köflach zusehends das Kommando. Für die Fans heißt’s zittern, aber in Wahrheit können die Steirer aus ihrer Feldüberlegenheit wenig Kapital schlagen und kommen kaum zu guten Möglichkeiten.
Im Gegenteil, die größte Chance hat der SVS, ein Simic-Schuss geht von der Außenstange ins Torout.

Nach 92 Minuten ist Schluss und der SVS darf sich drei weitere wichtige Punkte gutschreiben lassen.

 

Fazit:
Der SVS beginnt stark, kommt doch einen Elfer (Simic) zur frühen Führung und erspielt sich danach die eine oder andere gute Chance, während von Köflach nicht allzuviel zu sehen ist. Das 2:0 entspringt einer schönen Angriffsaktion, die Simic perfekt abschließt, indem er den Tormann aussteigen läßt und den Ball locker ins leere Tor schiebt - so wollen wir unsren Legionär in Zukunft wieder öfters sehen!

Auch in der zweiten Halbzeit hat der SVS alles im Griff, auch noch nach dem 2:1; doch dann - ca. ab der 60. Minute - wird Köflach stärker und stärker und drängt den SVS hinten rein und kommt zu einigen Chancen, von denen allerdings kaum eine als hochkarätig zu bezeichnen ist.

Summa summarum jedenfalls ein verdienter Sieg für den SV Spittal!

 


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

September 2006