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20.10.2006
SV Spittal – DSG Union Perg 0:0
Goldeckstadion, 250 Zuseher

Torschützen: Fehlanzeige

 

Aufstellung SV Spittal: Takats; Truskaller, Neidhardt, Lassnig; Graf (70. Ebner), Hölbling, Waitschacher, Brugger, Trupp; Simic, Plattner


Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Grieskirchen hatte es der SV Spittal mit einem sehr defensiv agierenden Gegner zu tun – aber egal, nach drei sieglosen Spielen waren Punkte dringendst gefragt und der SVS war daher ganz auf Sieg aus.

Und tatsächlich, der SVS bemüht sich von Beginn an, die dichten Perger Abwehrreihen zu knacken. In der ersten halben Stunde kommen Hölbling und Plattner – jeweils mit Schüssen, die nur knapp am Tor vorbeigehen – einem erfolgreichen Abschluss dieses Unterfangens am nächsten.
Kurz vor der Pause dann Aufregung im Stadion: Simic spielt einen Perger aus und zieht in den Strafraum, wird dann aber von hinten niedergerissen. Eigentlich eine klare Elfersituation, doch zur Überraschung aller bleibt die Pfeife des Schiedsrichters stumm.

Nach der Pause bleibt der SVS tonangebend, doch ein Treffer gelingt weiterhin nicht: So zischt ein Simic-Schuss am Kreuzeck vorbei (51’), werden Waitschacher und Simic in aussichtsreicher Position wegen Abseits zurückgepfiffen (54’ und 55’) und schießt Plattner Lassnig an statt ins Tor (82’).
Von Perg ist gar nichts zu sehen, bis auf den einen oder anderen halbwarmen Konter haben die Oberösterreicher gar nichts zu bieten.

Trotz deutlicher Feldüberlegenheit und einiger teils guter Torchancen steht’s somit bis zur 89. Minute 0:0. Dann aber kommt ein abgefälschter Schuss zu Hölbling: Der gegnerische Tormann hat sich bereits hingeworfen, Hölbling kann sich die Ecke eigentlich aussuchen, schießt aber zum Entsetzen der Caballeros den Tormann an.

Das war dann auch die letzte Aktion, es bleibt beim für den SVS enttäuschenden 0:0.

 

Fazit:
Wieder kein Sieg für den SV Spittal! Gegen die sehr defensiv und destruktiv agierende Union Perg erspielte sich der SVS zwar deutlich größere Spielanteile, kam zu zahlreichen Ecken, Freistößen und Schüssen, wirklich hochprozentige Torchancen blieben allerdings Mangelware.

Ein Sieg wäre jedenfalls verdient gewesen, aber zur Zeit will's einfach nicht klappen.

 


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

Oktober 2006