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Fotos
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04.05.2007
SV Spittal – 1. FC Vöcklabruck 1:1 (0:1)
Goldeckstadion, 300 Zuseher
0:1 Berger (8’)
1:1 Manuel Plattner (48’)
Aufstellung
SV Spittal: Takats / Sixt - Neidhardt - Oberrisser – Gattnernig (46. Filipovic) /
Ebner - Gasser - Hölbling - Truskaller / Plattner - Jumic
Fürchterliches Wetter
in Spittal, bereits vor dem Spiel hatte es schon stundenlang geregnet,
und so müssen sich die 22 Akteure bei weiterhin regnerischem Wetter auf
einem sehr tiefen Platz abmühen.
Zu Beginn des Spiels
kommen die Gäste aus Oberösterreich eindeutig besser mit diesen
Verhältnissen zurecht und bereits nach 8 Minuten muss Tormann Stefan
Takats hinter sich greifen, als ein herrlicher Schuss von der
Strafraumgrenze unhaltbar im langen Eck einschlägt.
Auch nach dem Führungstreffer spielen die Gäste den besseren Fußball und
erspielen sich die eine oder andere Chance, Glück für den SVS, dass es
beim 0:1 bleibt. Von den Heimischen ist in Halbzeit 1 fast nichts zu
sehen, einzig ein Schuss von Sandro Ebner erzeugt einigermaßen Gefahr.
In der Kabine muss es
wohl ein ordentliches Gewitter von Trainer Gustl Hrstic gegeben haben,
denn nach der Pause tritt der SVS deutlich entschlossener auf und wird
bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff belohnt: Vöcklabruck will den
Ball aus dem eigenen Strafraum bugsieren, doch dank eines beherzten
Ebner-Tacklings kommt der Ball etwas glücklich genau zu Manuel Plattner,
der den Tormann mit einem schönen Heber von der Strafraumgrenze
bezwingt.
Direkt danach, in der 50. Minute, hat der SVS dann die große Chance, für
einen Doppelschlag zu sorgen: In einer nicht wirklich brenzligen
Situation lässt sich der Vöcklabrucker Goalie dazu hinreißen, einen
Rückpass mit der Hand aufzunehmen. Logische Folge: Freistoß für den SVS
aus knapp 5 Metern – Udo Gasser tritt an, doch er donnert den Ball in
die V’brucker Menschenmauer.
In der Folge ist das Spiel ansehnlicher als in Halbzeit eins, mit
leichtem Übergewicht für den SVS. Vor allem Plattner stellt die
gegnerische Abwehr immer wieder vor Probleme, kommt jedoch mehrmals
knapp nicht zum Abschluss.
Unrühmlich leider die Rolle des Schiedsrichters, der bereits während der
gesamten Dauer des Spiels Auswärtstendenz gezeigt hatte (5x Gelb für den
SVS): Knapp vor Spielschluss erobert Danijel Jumic im Mittelfeld den
Ball und spielt auf den freistehenden Plattner, der bereits unterwegs in
Richtung gegnerisches Tor ist, dann aber von hinten von den Beinen
geholt wird. Anstatt roter Karte und Freistoß für den SVS entscheidet
der Schiri jedoch aus unerfindlichen Gründen auf Schiedsrichterball und
beendet das Spiel kurze Zeit später.
Erhitzte Gemüter auf der Haupttribüne, für den Schiri gibt’s noch ein
paar Bierduschen und für Gasser einige Minuten nach dem Abpfiff (!) noch
Gelb wegen Kritik.
Fazit:
Schlußendlich ein leistungsgerechtes Remis.
In der ersten Halbzeit war Vöcklabruck das deutlich bessere Team, nach
der Pause übernahm der SVS aber zusehends das Kommando. Da auch die
Torchancen ziemlich gleichmäßig verteilt waren, geht das Unentschieden
in Ordnung.
Für Vöcklabruck
bedeutet das 1:1 den Verlust den Tabellenführung, für den SV Spittal
steht ein weiterer Punkt auf der Habenseite. Allerdings ist trotz einer
nunmehr schon imposanten Serie von 9 ungeschlagenen Partien en suite das
Abstiegsgespenst noch immer nicht auf Spittal verbannt, denn auch die
Mannschaften im Tabellenkeller haben in dieser Runde fast durchgehend
gepunktet..
Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"
Mai 2007 |
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