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25.05.2007
Gut 20 Caballeros & Sympathisanten waren zum vorletzten Heimspiel unseres SV Spittal auf Naturrasen gepilgert. Gegner war der FC Wels und die Papierform der letzten Jahre – nämlich dass der SVS gegen Wels nicht gewinnen kann – sollte sich auf mehr als schreckliche Art und Weise bewahrheiten. Aber der Reihe nach: Der SVS beginnt gut und kontrolliert von Beginn an Ball und Gegner. Inder ersten haben Stunde bekommen die Gäste den Spittaler Strafraum quasi nie zu sehen, wohingegen sich der SVS zwei tolle Chancen erspielen kann. In der 26. Minute ein Traumpass von Romeo Filipovic auf die rechte Seite zu Danijel Jumic, der eine wunderbare Flanke genau auf den ungedeckten Patrick Hölbling schlägt, doch dessen Kopfball aus 6 Metern geht übers Tor. In der 30. Minute abermals ein schöner Filipovic-Pass, dieses Mal direkt auf Hölbling; leider scheitert unser Stürmer mit seinem Schuss aus 12 Metern jedoch am gegnerischen Tormann. Dann die 33. Minute, in der das Unheil seinen Lauf zu nehmen beginnt: Erstmals dringt ein Wels-Spieler gefährlich in den Strafraum ein, als er schießen will, ein an und für sich schönes Tackling von Florian Sixt, doch der Pressball trifft Martin Lassnig genau im Gesicht und von dort prallt der Ball ins Spittaler Gehäuse. Fünf Minuten darauf: Freistoß für Wels aus 25 Metern, Stefan Takats kann den Ball nur kurz abwehren, die Kugel bleibt im Spittaler Strafraum und kommt über Umwege zu Nuhiu, der Lassnig schön austanzt und überraschend ins kurze Eck trifft. Somit steht der SVS nach einer Halbzeit, in der er eigentlich das bessere Team war, mit einem 0:2 da. Die Hoffnung, dass es in Halbzeit zwei besser laufen könnte, sollte sich nur 2 Minuten nach Wiederanpfiff zerschlagen: Angriff Wels über rechts, scharfer Pass zur Mitte – Florian Oberrisser will den Ball zur Ecke grätschen, setzt das Spielgerät aber ganz genau ins kurze Eck. Zwei Eigentore in einem Spiel – so was gibt’s auch nur gegen Wels! Mit diesem Gegentreffer ist das Spiel eigentlich entschieden, denn mit dem 3:0 im Rücken lassen die Oberösterreicher nichts mehr anbrennen. Der SVS bemüht sich zwar weiterhin, kann das Welser Tor aber nicht mehr wirklich gefährden. Im Gegenteil, für die Heimischen kommt’s noch dicker. Nach einem schrecklichen Patzer von Daniel Trupp (er will mit dem Ball am Fuß aus dem Strafraum ziehen, lässt die Kugel aber liegen) und einem verwandelten Elfer (nach Foul des eingewechselten Marco Trupp) steht’s nach 90 Minuten gar 0:5.
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