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Aufstellung SV Spittal:
Takats; Truskaller, Neidhardt, Brugger, Lassnig; Hölbling, Gasser,
Waitschacher, Trupp, Simic; Plattner Und der SVS zeigt von Spielbeginn an, dass er nicht gewillt ist, die Punkte kampflos den Oberösterreichern zu überlassen: Die Abwehr rund um Kapitän Neidhardt steht felsenfest und das dichte Mittelfeld erstickt die meisten Welser Angriffe schon im Keim. Nachdem der Gegner seinerseits aus einer gesicherten Defensive agiert, sind Torchancen eher Mangelware. Wenn’s dann mal halbwegs gefährlich wird, ist dies einzig und allein dem SVS zu verdanken: In der Anfangsphase des Spiels sind es Schüsse von Simic und Plattner, die den Wels-Tormann zum Eingreifen zwingen, dann noch ein Gasser-Schuss. Ab Mitte der ersten Halbzeit neutralisieren sich beide Teams völlig, kurz vor der Pause dann aber zwei dicke Chancen für den SVS: Zuerst segelt Hölbling nur knapp an einer Plattner-Flanke vorbei und dann kann der Wels-Goalie eine Simic-Bombe aus 10 Metern mit einem Reflex abwehren. Vor den Augen der Ex-Spittaler David Witteveen und Norman Prenn endet die erste Halbzeit somit torlos, doch der SVS ist immerhin die bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit ist das Spiel dann komplett ausgeglichen und so gibt es kaum Erwähnenswertes zu berichten. Bis zur 74. Minute, denn da schlägt wieder einmal der „Wels-Fluch“ zu: Angriff Wels, der Ball wird an die Strafraumgrenze gespielt, Getümmel und der Ball kommt irgendwie zu Stürmer Lenz, der aus 8 Metern keine Probleme hat, den Ball im Tor unterzubringen. Mit der ersten richtigen Torchance gehen die Heimischen in Führung und es beginnt sich abzuzeichnen, dass es auch dieses Mal für den SVS nichts zu gewinnen gibt.
Und tatsächlich, in der
Schlussviertelstunde kann der SVS nicht mehr zusetzen, zu gut steht
jetzt die gegnerische Defensive. Eine Konterchance kann Tormann Takats
schön entschärfen, der SVS hingegen kommt zu keiner wirklichen Torchance
mehr und so bleibt es bis zum Schlusspfiff beim 1:0 für den FC Wels.
Fazit: Positiv fiel der Kampfgeist der gesamten Mannschaft auf, alle Spieler waren mit viel Herz und Einsatz bei der Sache. Trotzdem war es ein faires Spiel mit nur zwei Gelben Karten (beide wegen Kritik), das mit Wels schlussendlich einen glücklichen Sieger hatte.
Was an Fakten auf dem
Tisch liegt, ist freilich weniger erfreulich, denn der SVS liegt mit 11
Punkten aus 11 Runden nur auf Platz 12 der Tabelle und ist damit im
letzten Tabellendrittel einzementiert.
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