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Aufstellung SV Spittal: Takats / Hrstic (52. Adilovic) – Oberrisser (84. Gelb/Rot)– Gasser – Trupp /Sixt – Truskaller (83. Rot) – Kirisits – Lassnig / Plattner – Ebner
Doch genug gespottet..
Dann aber übernimmt der
SVS zusehends die Initiative und erspielt sich in der 24. Minute die
erste echte Torchance, als Manuel Plattner links durchgeht und quer in
den Strafraum auf den mitgelaufenen Sandro Ebner gibt, der den Ball aber
um einen Schritt verfehlt.
Damit sind die
highlights der ersten Halbzeit schon erzählt, außer zwei
Spittal-Freistößen sowie einem Allerheiligen-Schuss aus spitzem Winkel
tut sich vor der Pause nichts mehr.
In der 65. Minute dann
das – zu diesem Zeitpunkt insgesamt verdiente – 1:0 für den SVS: Angriff
durch die Mitte, Kirisits spielt knapp außerhalb des Strafraums einen
Gegner aus und sein Schuss von der Strafraumgrenze passt haargenau ins
lange Eck.
Der SVS dominiert das
Spiel jetzt ganz klar und Allerheiligen wird immer unsicherer. Trotzdem
fällt in der 70. Minute der Ausgleich: Gut angeschnittener Eckball von
rechts, am kurzen Fünfereck wird der Ball per Kopf verlängert und der
freistehende Six drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Apropos „Pfiffe“: In der 83. Minute spielt sich der – mit ordentlich Heimtendenz ausgestattete – Schiedsrichter auf zweifelhafte Weise in den Mittelpunkt: Nach einem unglücklichen Ballverlust im Angriff sieht sich der SVS einer Kontersituation gegenüber, die Truskaller mit einem harten Tackling im Mittelfeld unterbindet. Der Schiri zögert nicht und zeigt unserer Nummer sieben die Rote Karte – eine sehr harte, aber gerade noch vertretbare Entscheidung. Ziemlich unverständlich allerdings, dass nur 30 Sekunden später Florian Oberrisser auch vom Platz fliegt, und zwar mit Gelb/Rot wegen Kritik. Es spricht nicht gerade für Fingerspitzengefühl, in einer Spielszene gleich zwei Spieler einer Mannschaft zum Duschen zu schicken, zumal schon der erste Platzverweis eher umstritten war.
Sei’s drum, klar ist
jedenfalls, dass sich nun das Spiel total gedreht hat und der SVS in den
letzten Minuten des Spiels nur mehr bemüht ist, den Punkt zu sichern.
Dies gelingt allerdings durchaus gut, denn trotz der numerischen
Überlegenheit schaffen es die Heimischen nicht, auch nur einen einzigen
gefährlichen Torschuss anzubringen. Und das obwohl der Schiedsrichter
zuerst drei Minuten Nachspielzeit anzeigt, um dann sogar knappe sechs
Minuten nachspielen zu lassen.
Einerseits traf der SV Spittal auf einen Gegner, der sichtlich nicht in Form war und daher jedenfalls zu besiegen gewesen wäre. Außerdem war der SVS das spielerisch bessere Team und erspielte sich auch die besseren Chancen. Und die drei Punkte hätte der SVS sowieso äußerst gut gebrauchen können. Andrerseits wurde durch das Remis wenigstens verhindert, dass ein Abstiegskonkurrent davonziehen konnte. Außerdem ist der SVS nun schon vier Spiele ungeschlagen. Und wenn man in der Schlussphase mit zwei Mann weniger auf dem Spielfeld steht, muss man mit einem Unentschieden sowieso zufrieden sein. Bleibt also
ein Punkt auf der Habenseite und die Hoffnung, dass es im nächsten Spiel
– gegen die heuer so starken Sturm-Amateure – weiteren Punktezuwachs zu
bejubeln gibt. Leicht wird’s allerdings sicher nicht, zumal Trainer Sepp
Rabitsch wegen der Sperren von Truskaller und Oberrisser die Mannschaft
wieder einmal umbauen wird müssen.
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