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Dementsprechend ist die Aufstellung des SVS relativ offensiv ausgerechnet, hinten eine Dreierkette, Johannes Isopp vor der Abwehr, das Mittelfeld hinter der Solospitze Hermann Maier tendenziell offensiv ausgerichtet. Die erste halbe Stunde des Spiels ist jedoch getrost zum Vergessen: Bleiburg steht defensiv relativ sicher und der SVS schafft es nicht, diese Defensive auszuhebeln. Umgekehrt werden die Bleiburger Konterversuche zumeist im Keim erstickt. Erst nach einer halben Stunde tut sich mehr: Nach einer Unsicherheit in der Spittaler Abwehr kommt ein Bleiburger nach Flanke in den Strafraum zum Schuss und setzt den Ball nur knapp am von Nikola Prekic gehüteten Gehäuse vorbei (32’). Wenige Minuten später ein schön vorgetragener Angriff des SVS über Martin Lassnig und Florian Sixt, Flanke auf Maier, doch dessen Schuss aus zehn Metern geht knapp über das Bleiburg-Tor (37’). Die größte Chance für den SVS dann in der 40. Minute, als Lassnig alleine aufs gegnerische Tor zieht, mit seinem Schuss aber am Tormann scheitert. Ein Pass auf den mitgelaufenen Daniel Trupp wäre in dieser Situation vielleicht die bessere Entscheidung gewesen. Nach dieser matten ersten Hälfte reagiert Trainer Sepp Rabitsch mit einem Doppeltausch, Nico Hrstic und Maier bleiben in der Kabine, für sie kommen Udo Gasser und Christian Kautz neu auf’s Spielfeld. Doch – so viel sei verraten – das Spiel des SVS wird dadurch in der zweiten Halbzeit leider nicht besser. Im Gegenteil, die Heimischen nehmen zunehmend das Heft in die Hand und sind dem Führungstreffer näher wie etwa in der 50. Minute, als die Spittaler Abwehr nach einem von Prekic kurz abgewehrten Kopfball in höchster Not vor einem heranbrausenden Stürmer klären kann (50’).
Der Matchball für
Bleiburg dann in der 76. Minute, als Prekic einen Schuss vom Elferpunkt
mit einem Riesenreflex aus dem rechten unteren Eck holen kann.
Der SVS kann in der
zweiten Halbzeit kaum für Gefahr sorgen, auch aus den wenigen Standards
ergibt sich nichts Zählbares. Dazu kommt noch, dass der SVS die letzten
zehn Minuten in Unterzahl absolvieren muss, denn Isopp wird wegen einer
Tätlichkeit vom Platz gestellt. Schwer zu sehen, ob da wirklich was war
– laut Schiedsrichter war’s ein Ellbogencheck.
Fazit:
Bleiburg zeigte sich
im Vergleich zu den ersten beiden Frühjahrspartien stark verbessert,
stand defensiv gut, kämpfte um jeden Quadratzentimeter Rasen und war im
Konter gar nicht mal so ungefährlich. Unterm Strich somit ein glücklicher Punkt für den SVS – immerhin. Trotzdem: Im Abstiegskampf bedeutet dieses Remis einen Rückschlag.
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