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Fotos
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06.06.2008
TSV Hartberg – SV Spittal 2:0 (1:0)
Stadion Hartberg , 400 Zuseher
1:0 Knaller (36’)
2:0 Knaller (70’)
Aufstellung
SV Spittal: Suppik / Sixt – Gasser – Isopp – Pertl / Adilovic (75 Fleischhacker) –
Steinwender (46. Truskaller) – D. Trupp – Ebner / Plattner – Kautz (64.
Lassnig)
Zum Saisonabschluss verhalf Trainer Rabitsch zwei Debütanten zu ihrem
ersten Auftritt in der Regionalliga: Im Tor stand dieses Mal Thomas
Suppik, auf der linken Abwehrseite feierte der 16jährige Thomas Pertl
sein Kampfmannschaftsdebüt. Und beide sollten eine ansprechende Leistung
bieten. Für einen Punktegewinn des SVS reichte es freilich trotzdem
nicht, aber der Reihe nach:
Obwohl es in diesem
Spiel um nichts mehr geht, sind beide Teams von Beginn weg einigermaßen
engagiert bei der Sache. Die etwas bessere Mannschaft ist über die
gesamten 90 Minuten gesehen jene aus Hartberg, der Heimsieg geht der
daher in Ordnung. Die wichtigsten Szenen:
-- 10. Minute: Einen
von Udo Gasser aus 30 Meter flach geschossenen Freistossball kann der
Hartberg-Goalie nur mit Mühe zur Ecke lenken.
-- 11. Minute: Nach einer Flanke trifft ein Hartberg-Spieler per Kopf
fast ins eigene Tor.
-- 15. Minute: Weiter Pass nach vorne, Manuel Plattner ist fast schon
durch, doch im letzten Moment kann ihm Gerald Archan den Ball vom Fuß
spitzeln (die Hartberger Legende wurde übrigens am Ende des Spieles mit
minutenlangen standing ovations verabschiedet).
-- 21. Minute: Ein Hartberg-Spieler kommt 10 Meter vor dem Spittaler Tor
an den Ball und setzt selbigen an die linke Stange.
-- 23. Minute: Christian Kautz wird halblinks 10 Meter vor dem Tor
angespielt, sein Bombenschuss geht allerdings genau auf den Tormann.
-- 30. Minute: Schöner Hartberg-Angriff, im Strafraum wird quergelegt
auf Knaller, der sich aus 8 Metern die Ecke aussuchen kann und souverän
einschießt.
-- 33. Minute: Sandro Ebner fasst sich ein Herz und zieht aus 25 Metern
ab, der Ball senkt sich tückisch hinter dem Tormann, geht aber
schlussendlich doch übers Tor.
-- 41. Minute: Hartberg kommt über links, schöne Flanke von der
Toroutlinie, 6 Meter vor dem Tor kommt ein Hartberger zum Kopfball und
setzt die Kugel nur um Zentimeter übers Spittaler Tor.
-- 53. Minute: Pertl setzt sich links durch, gibt weiter auf Daniel
Trupp, dessen Schuss vom Strafraumeck wehrt der Goalie zur Ecke.
-- 55. Minute: Hartberg im Konter, schöner Stanglpass, ein Spieler der
Steirer bringt 5 Meter vor dem Tor den Fuß an den Ball, doch die Kugel
springt von der Querlatte zurück ins Feld.
-- 58. Minute: Ein Hartberg-Schuss von der Strafraumgrenze wird
gefährlich abgefälscht, landet aber knapp neben dem Spittaler Kasten.
-- 70. Minute: Ausschuss des Hartberg-Goalies, Kopfballverlängerung im
Mittelfeld, Knaller startet genau richtig, geht alleine aufs Spittaler
Tor und schiebt den Ball an Suppik vorbei in die Maschen.
-- 72. Minute: Fast noch einmal das gleiche, diesmal nach Spittaler
Abwehrfehler, doch Knaller legt sich den Ball zu weit vor und so kann
Suppik retten.
-- 73. Minute: Trupp tankt sich durch, zieht aus 12,13 Metern ab, doch
der Tormann kann auf Raten halten.
-- 76. Minute: Ein Spittal-Freistoss von der Strafraumgrenze (nach Foul
an Trupp) zischt um einen halben Meter übers Kreuzeck.
Nach dem Spiel
verabschieden die 12 angereisten Caballeros die Mannschaft mit warmem
Applaus in die Sommerpause – wirklich euphorisch fällt der Jubel
allerdings nicht aus, denn der Klassenerhalt wurde zwar geschafft,
attraktiven Fußball hat die Mannschaft allerdings nur selten gespielt.
Auch im
Hartberg-Spiel war das große Manko des SVS sichtbar: Hinten zwar erneut
eine solide Vorstellung, aber im Angriffsspiel einfach zu ungefährlich.
Da fehlt es an einer klaren Linie und an einem Ballverteiler im
Mittelfeld, sodass viele Angriffsaktionen auf Zufall oder
Einzelleistungen aufgebaut sind.
Fazit:
Es war eine beinharte Saison für den SV Spittal. Mit dem jüngsten Kader
seit Jahrzehnten ging man in die Saison und legte einen klassischen
Fehlstart hin (5 Punkte aus 9 Spielen). In der Folge konnte man sich
allerdings konsolidieren und durch zahlreiche Remis immerhin regelmäßig
punkten. Dass man mit nur 5 Saisonsiegen bzw. 30 Punkten nicht
abgestiegen ist, ist allerdings als glücklich zu bezeichnen, zumal der
13. Platz heuer eigentlich ein Abstiegsplatz gewesen wäre, wenn nicht
ausgerechnet der FC Kärnten in die Regionalliga abgestiegen wäre,
wodurch die Kärnten Amateure automatisch in die Kärntner Liga müssen und
der SVS als 13. somit drinnen bleibt.
Einen Vorwurf kann
man der Mannschaft eigentlich nicht machen, da sie sich stets bemühte,
das Maximum aus ihren Möglichkeiten zu machen. Der einzige Spieler, der
dazu nicht bereit war, wurde nach der 9. Runde aussortiert.
Mehr zur
abgelaufenen Saison gibt’s in dann einigen Tagen, wenn unser großer
Saisonrückblick online geht!
Während sich der
Fokus der Spittal-Fans nun auf die bereits gestartete EM richtet, heißt
es für die Funktionäre des SV Spittal weiterarbeiten, um einen
konkurrenzfähigen Kader für die Saison 2008/09 auf die Beine stellen zu
können. Für dieses Unterfangen sei unserer Vereinsführung viel Erfolg
gewünscht. Leicht wird’s nicht, da der SVS einerseits sehr begrenzte
finanzielle Möglichkeiten hat und es andererseits immer wieder
erstaunlich ist, welche Summen in unteren Klassen bezahlt werden, sodass
keineswegs gesagt ist, dass der SVS die besten Gagen im Oberkärntner (Fußball)Raum
zahlen kann.
Bereits ab Ende Juli
wird man sehen können, ob der SVS seine schwierige Gratwanderung
erfolgreichen fortsetzen und sowohl den wirtschaftlichen als auch den
sportlichen Absturz verhindern kann.
Bis dann wünschen
die Caballeros Spittal 03 allen Spielern, Funktionären und Fans
erholsame und sonnige Sommertage!
Florian Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juni 2008 |
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