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Aufstellung SV Spittal: Prekic / Hrstic – Gasser – Oberrisser – Isopp / Adilovic – D. Trupp – Truskaller – Kirisits – Ebner / Maier (88. Fleischhacker)
Bei Temperaturen
unterhalb des Gefrierpunktes tut sich in der ersten Viertelstunde rein
gar nichts, das Geschehen spielt sich ausschließlich im Mittelfeld ab.
Erstmals beschäftigt werden die Torhüter in der 18. Minute, doch Wolfi
Ott im Feldkirchen-Tor hat mit einem Maier-Heber ebenso wenig Probleme
wie Nikola Prekic im Spittal-Tor mit einem Schuss von der
Strafraumgrenze. In der zweiten Halbzeit ändert sich an der Charakteristik des Spiels lange wenig: Beide Teams stehen hinten recht gut und agieren offensiv ohne das letzte Risiko bzw. ohne die nötige Durchschlagskraft. Die Torchancen sind daher weiterhin an einer Hand abzuzählen. Die besten sind da noch: Schöner Pass auf Maier, der aber gut abgedrängt wird und aus spitzem Winkel an Ott scheitert (51’) bzw. ein Feldkirchen-Schuss aus 12 Metern, der aber zu mittig ausfällt, weswegen Prekic ohne Probleme hält(58’). Es ist daher wieder einmal die Schlussphase, die für Spannung sorgt: Der SVS wird stärker und schnürt die Gäste weitgehend in deren Hälfte ein. In der 80. Minute wird Ebner schön freigespielt und taucht alleine vor Ott auf, der sich bereits auf den Boden wirft, doch während sich Ebner den Ball auf seinen besseren Fuß legt, rauscht noch ein Verteidiger heran und spitzelt den Ball zur Ecke. In der 86. Minute ist es erneut Ebner, der in guter Position zum Ball kommt und dieses Mal klingelt’s: Schuss von der Strafraumgrenze, eigentlich nicht einmal so scharf, doch da der Ball leicht abgefälscht wird und Ott bereits in die andere Ecke unterwegs war, rollt das Spielgerät ohne Hast in die Maschen.
Klarerweise Riesenjubel
am Spielfeld und auf den Rängen, doch nur vier Minuten später gibt
Feldkirchen-Goalgetter Miloti den Spielverderber: Die Gäste werfen alles
nach vorne, Miloti wird – verkehrt zum Tor stehend – am linken
Strafraumeck angespielt, schirmt den Ball ab, legt ihn nach innen, dreht
sich und zieht ab und die Kugel passt genau ins Kreuzeck, Prekic ohne
Abwehrchance.
Nach dem 7. Remis in
den letzten 9 Spielen kommt der SVS in der Tabelle somit weiterhin nicht
vom Fleck. Bitter, dass man auch im zweiten Frühjahrsspiel eine Führung
nicht zum Sieg nutzen konnte. Ob die Reise des SVS in Richtung Tabellenmittelfeld oder Abstieg geht, ist somit weiter offen – es bleibt spannend!
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