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31.08.2007
SV Spittal – Union St. Florian 1:0 (1:0)
Goldeckstadion, 400 Zuseher

1:0 Daniel Trupp (28’)


Aufstellung SV Spittal: Takats / Sixt – Isopp – Oberrisser – Trupp / Truskaller – Gasser  – Kirisits (73. Peric) – Lassnig (77. Ebner) / Plattner – Moser (68. Steinwender)


Nach nur einem Punkt aus vier Spielen steht der SV Spittal im Heimspiel gegen die Union St. Florian schon sehr unter Druck, denn bei einer weiteren Niederlage droht die Platzierung im Tabellenkeller richtiggehend einzementiert zu werden.

Die „üblichen Verdächtigen“ – also ca. 400 Zuschauer und wieder mal beachtliche 20 Caballeros – haben sich bei kühlem Spätsommerwetter im Goldeckstadion eingefunden und sehen ein Spiel, das anfangs kaum in Fahrt kommt.

Die Gäste aus St. Florian stehen sehr tief und sehen – soviel sei vorweggenommen – den Spittaler Strafraum in der ersten Halbzeit nie aus der Nähe.
Aber auch der SVS tut sich schwer, gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Gefahr geht am ehesten von Manuel Plattner aus, doch einmal verstolpert er in aussichtsreicher Position (13’) und dann kann sein Schuss zur Ecke gewehrt werden (17’). Der Gästetormann macht einen unsicheren Eindruck und kassiert in der 24. Minute fast ein Steirertor, als er einen von Christian Moser abgefälschten Freistoss durch die Hände rutschen lässt, den Ball aber gerade noch mit dem Hintern stoppen kann.
In der 28. Minute ist der Goalie dann allerdings chancenlos: Michael Kirisits erkämpft einen Eckball, den er auch gleich selber ausführt und den Ball wunderbar auf den zweiten Pfosten zirkelt, wo Kapitän Daniel Trupp völlig freisteht und die Kugel aus wenigen Metern Entfernung zur Führung ins Tor köpft.
Wenige Minuten später kann sich der Tormann dann allerdings auszeichnen, als er einen Plattner-Schuss aus spitzem Winkel über die Latte drehen kann (31’).

Im letzten Drittel der ersten Halbzeit tut sich wenig, St. Florian weiterhin defensiv und auch der SVS zeigt keine besonderen Offensivbemühungen.

Nach der Pause setzen die Gäste zusehends auf Offensive, ohne vorerst zu wirklichen Torchancen zu kommen – meist versucht man es mit Weitschüssen, die aber allesamt ungefährlich bleiben.
Aber auch der SVS kann in der Offensive kaum Akzente setzen, einzig ein Kirisits-Freistoss, bei dem der Tormann am Ball vorbeigreift, ein Verteidiger aber noch vor der Linie klären kann, sorgt für erhöhten Adrenalin-Ausstoss (61’).

Eine Viertelstunde vor Schluss dann innerhalb einer Minute zwei Topchancen für die Gäste: Zuerst kommt eine abgefälschte Flanke genau zum Ex-Spittaler Burits, der aus 7 Metern aus der Drehung sofort abzieht, aber genau auf Stefan Takats zielt. Direkt danach wird ein Schuss in Richtung anderes Toreck abgefälscht, doch Takats kann den Ball mit einem beeindruckenden Reflex mit der Hand irgendwie von der Linie kratzen.

Damit haben die Gäste jedoch ihr Angriffs-Pulver verschossen und kommen trotz der Einwechslung von weiteren Stürmern bis zum Schlusspfiff zu keinen nennenswerten Torchancen mehr. Der SVS erzielt in der Schlussminute fast das 2:0, als der eingewechselte Luka Peric gleich drei Gegenspieler düpiert, mit seinem Schuss aber am Tormann scheitert. Aber wen kümmert’s – eine Minute später ist das Spiel vorbei und der SVS hat den ersten Saisonsieg geholt!



Fazit:
Es war kein hochklassiges Spiel, beide Teams konnten sich nur wenige Torchancen herausspielen, aber der SV Spittal hat gewonnen – nur das zählt!

Insgesamt war der SVS das bessere Team, da man – abgesehen von Teilen der zweiten Halbzeit – spielbestimmend war, weswegen der Sieg auch verdient war.
Zwar gab es auch beim SVS viel Leerlauf und das mangelnde Selbstvertrauen war teils deutlich sichtbar; aber die beste Medizin für eine verunsicherte Mannschaft sind nun mal Siege – umso wichtiger ist es, dass der SVS heute einen Schluck von dieser Medizin genommen hat.


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

August 2007