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Bei angenehmem
Frühsommerwetter und recht ansehnlichem Besuch schickt Trainer Sepp
Rabitsch eine nur an einer Position veränderte Startaufstellung ins
Spiel, statt Hermann Maier beginnt diesmal Ado Adilovic. Und auch beim Rückspiel läuft von Beginn an alles für den SVS. In den ersten Minuten tut sich wenig, doch mit der ersten gefährlichen Aktion fällt bereits die Spittaler Führung. Nach einem weiten Pass wird Stefan Steinwender im Strafraum nahe der Toroutlinie leicht geschubst und der Schiri entscheidet auf Strafstoß – eine Entscheidung, die wohl nicht jeder Referee getroffen hätte. Udo Gasser – der zuletzt in Weiz mit einem Elfer am Tormann gescheitert war – schnappt sich den Ball und schießt ihn scharf und platziert ins linke Eck; gut so, denn der Tormann ist zwar in der richtigen Ecke, erreicht den Ball aber knapp nicht. Der Jubel über das 1:0 ist kaum verklungen, da klingelt’s im Gmundner Gehäuse bereits zum zweiten Mal: Freistoss für den SVS von der Seite, niemand fühlt sich für Johannes Isopp zuständig und so erzielt unser Außenverteidiger – wie schon gegen Wels – einen wichtigen Treffer, dieses Mal mit dem Kopf aus ca. 6 Metern Entfernung zum Tor.
Mit dem 2:0 im Rücken
spielt der SVS so richtig auf und erspielt sich mehrere gute Chancen,
doch Schüsse von Daniel Trupp (25’) und Gasser (29’) fallen etwas zu
schwach aus. Unser Kapitän hat dann in der 31. Minute eine weitere tolle
Chance, als er nach einem sehenswerten Solo sogar schon den Tormann
ausgespielt hat, dann aber aus spitzem Winkel das Tor verfehlt.
In der 32. Minute fällt
dann bereits die Vorentscheidung: Nach einem Gmundner Standard erobert
sich der SVS den Ball und schaltet blitzschnell um: Angriff über rechts
und Adilovic, der spielt Steinwender schön frei und dessen Schuss von
der Strafraumgrenze flutscht zum 3:0 in die Maschen. In der 83. Minute gelingt Gmunden noch der Ehrentreffer und in der 86. Minute sieht ein Gmunden-Spieler wegen Kritik die Gelb/Rote Karte – dies nur der Vollständigkeit halber, denn in Wahrheit hatte man in der zweiten Halbzeit nie das Gefühl, als könnten die Gäste das Spiel noch drehen.
Nach 10 Spielen ohne
Sieg war dieses 3:1 wie Balsam auf die Wunden aller Spittaler Spieler
und Fans. Und es war doppelt wichtig, denn der SVS konnte mit diesem
Punktezuwachs seine Position im Abstiegskampf deutlich verbessern:
Gmunden und Grieskirchen auf den Fixabstiegsplätzen liegen bereits 8
bzw. 6 Punkte hinter dem SVS, und nach vorne scheint nun wieder etwas
möglich zu sein, St. Florian liegt zwar weiterhin 3 Punkte vorne, aber
dafür ist der Rückstand auf Weiz und die Kärnten Amateure auf 6 Punkte
geschmolzen.
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