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Dass die Gäste im Gegensatz zum SVS nicht mehr wirklich an ihre Chance glauben, wird im Spiel jedoch rasch ersichtlich, denn von Beginn an ist es nur der SVS, der die Initiative ergreift. Wirklich überzeugen kann man allerdings nicht und probiert’s vor allem mit Bällen aus der Distanz, doch bei Schüssen von Hannes Truskaller (3’ und 26’), Johannes Isopp (8’), Stefan Steinwender (18’), Daniel Trupp (20’) und Manuel Plattner (25’) geht der Ball entweder am Tor vorbei oder in die Arme des Goalies. Dann jedoch gehen die Gäste aus dem sprichwörtlichen Nichts in Führung: Kontersituation, Steilpass auf Prinz, der überläuft einen Verteidiger und lässt Goalie Nikola Prekic mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze keine Chance (27’).
Der SVS zeigt sich
jedoch keineswegs geschockt, marschiert weiter nach vorne und wird in
den folgenden zehn Minuten gleich doppelt belohnt: Dazwischen noch eine gute Chance für Grieskirchen (Kopfball knapp daneben, 38’) und danach eine sehr gute Chance für den SVS (Hermann Maier verstolpert alleinstehend vor dem Tormann, 43’), aber es geht mit einem 2:1 in die Kabinen, für Grieskirchen eigentlich schmeichelhaft, denn der SVS ist deutlich stärker als die Gäste.
Nach der Pause stellt
der SVS dann aber rasch ein leistungsgerechtes Resultat her: Bereits
drei Minuten nach Wiederanpfiff trifft Maier nach einem Eckball die
Latte, der Abpraller fällt – über Umwege – Lassnig vor die Füße, der
locker einschießt und den SVS damit mit zwei Toren in Front bringt. In der letzten halben Stunde tut sich daher eigentlich gar nichts mehr, denn der SVS ist mit dem Resultat naturgemäß hochzufrieden und von Grieskirchen ist kein Aufbäumen zu sehen.
Vor dem letzten Meisterschaftsspiel kann damit doch noch ein einigermaßen positives Saisonresumee gezogen werden: Der Klassenerhalt ist geglückt und das mit der jüngsten SVS-Mannschaft seit man Regionalliga spielt.
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