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Aufstellung SV Spittal: Prekic / Sixt – Gasser – Oberrisser – Trupp / Adilovic – Kirisits – Truskaller – Lassnig / Kautz (78. Ebner) – Maier
Der SV Spittal beginnt sehr engagiert, nimmt die Zweikämpfe von der ersten Minute an und attackiert den Gegner früh bei dessen Spielaufbau. Die einzig nennenswerte Aktion mit potentieller Torgefahr bleibt zunächst ein verunglückter Kopfball von Hermann Maier, der eine Adilovic-Flanke in Minute 5 weit über das gegnerische Gehäuse setzt. In der 18. Minute dann plötzlich der heiß ersehnte Führungstreffer für den SVS. Nach einem hohen Ball in den Strafraum kann der Ex-Spittaler Reichhold den Ball noch per Kopf aus dem Strafraum befördern. Der Ball landet bei Ado Adilovic, der nicht lange fackelt und diesen mit einem wahren Kunstschuss über SAK-Keeper Kofler hinweg in die Maschen setzt. In weiterer Folge wird das Spiel ruppiger, aber nicht überhart. Schiedsrichter Stark zeigt in der ersten Halbzeit 5 Mal die Gelbe Karte, darunter den Spittalern Lassnig und Kirisits. Die erste Halbzeit endet mit einer verdienten 1:0 Führung für den SVS. Zwar ließ man die großen spielerischen Momente vermissen, auf Grund der kämpferischen Einstellung und der leichten Feldüberlegenheit geht der Zwischenstand dennoch in Ordnung. In der 2. Halbzeit sehen die Zuschauer zunächst ein Spiegelbild der ersten 45 Minuten. Truskaller und Gasser (9. Gelbe Karte, im nächsten Spiel gesperrt) holen sich jeweils nach Foulspiel eine Gelbe Karte, Torchancen bleiben auf beiden Seiten absolute Mangelware. In der 67. Minute dann die Schlüsselszene des Spiels: Adilovic wird mit einer Steilvorlage auf der rechten Seite bedient, hat freie Laufbahn auf das Gehäuse des SAK, wird jedoch vom Schiedsrichter wegen (angeblicher) Abseitsstellung zurückgepfiffen. Trainer Rabitsch tobt im Anschluss an den vermeintlichen Fehlpfiff minutenlang an der Seitenauslinie, als ahnte er bereits welche Auswirkungen diese Situation noch auf das Endergebnis haben könnte. Somit bleibt diese hundertprozentige Chance aufs vermeintliche 2:0 leider nur Episode. In Minute 71. die letzte wirkliche Chance für den SV Spittal in diesem Spiel: Kirisits setzt sich auf rechts beherzt durch, versucht es mit einem Halb-Volley aus spitzem Winkel, trifft aber nur das Außennetz. Dieser Schuss scheint einem Weckruf für den SAK gleichzukommen. Ognjen Dzeko (Anm. Sohn der Spittaler Fußballlegende Jasmin Dzeko) versucht es 15 Minuten vor Schluss mit einem Fernschuss im Stile des Herrn Papa und verfehlt die rechte Kreuzecke nur um Zentimeter. Doch schon eine Minute später sollte es im Kasten von Nikola Prekic einschlagen: Die bis zu diesem Zeitpunkt sicher stehende SVS-Abwehr wird mit einem Doppelpass am 16-er ausgehebelt und der alleine vorm Tor stehende SAK-Stürmer Tiganj kann den Ball aus rund 10 Metern an Prekic vorbei ins Tor schieben. In den nächsten Minuten zeigt sich der SV Spittal ziemlich verunsichert und lässt noch einige gute Chancen zu. Einmal kann Philipp Weissenberger ein Zuspiel aus wenigen Metern nicht verwerten, das andere Mal rettet Prekic vor dem alleinstehenden Tiganj. Nach 93 Minuten erlöst Schiri Stark den in den letzten Minuten doch stark unter Druck gekommenen SVS mit dem von den Fans herbeigesehnten Schlusspfiff.
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