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14.09.2007
SV Spittal - SC Weiz 0:1 (0:0)
Goldeckstadion, 350 Zuseher

0:1 Katulic (62’)



Aufstellung SV Spittal: Takats / Lassnig (50. Moser) - Isopp (15. Peric) - Oberrisser – Trupp / Truskaller - Gasser - Kirisits (70. Kofler) - Ebner / Plattner - Steinwender
 

Ungefähr 300 Zuseher fanden sich im Goldeckstadion ein, um das 3. Heimspiel des bis dahin am eigenen Kunstrasen noch ungeschlagenen SVS zu sehen. Nachdem die bisher zu Hause 4 geholten Punkte allerdings die gesamte Ausbeute des bisherigen Herbstes waren, stand das Match zumindest bei den Fans unter dem Motte: „ein Sieg muss her, egal wie“. 

Leider konnte des SVS diese Devise nie wirklich umsetzen. In den ersten 30 Minuten spielten beide Mannschaften sehr harmlos, abgesehen von einer Großchance der Weizer gleich nach 5 Minuten, welche allerdings vergeben wurde.  

Nach 15 Minuten gibt es allerdings einen ersten Schock, als Johannes Isopp ohne wirkliche Feindeinwirkung am Boden liegen bleibt und gegen Luca Peric ausgewechselt werden muss. Somit hat der SVS nur mehr drei wirkliche Verteidiger am Feld, was zu diesem Zeitpunkt auf Grund der Harmlosigkeit des Spiels noch egal ist. 

Ab Minute 30 wird Spittal etwas präsenter, wobei Manuel Plattner zwei hundertprozentige Chancen vorfindet, die ein Stürmer eigentlich versenken muss, aber das Torkonto der Spittaler bleibt leer. 

Nach der Pause präsentiert sich der SVS weiterhin teilweise bemüht, ohne allerdings wirklich etwas erzwingen zu wollen, so kommt nur Kirisits zu einer Großchance, welche er allerdings stümperhaft vergibt. 

In dieser Phase wird  Lassnig gegen Moser gewechselt und somit sind mit Trupp und Oberrisser immerhin noch zwei wirkliche Verteidiger am Feld. 

Gerade als von Weiz eigentlich nichts zu sehen ist und das Spiel genauso wie seine Akteure etwas einzuschlafen beginnt, begeht eben Oberrisser einen Fehler und attackiert seinen Gegenspieler nicht wirklich, der geht alleine aufs Tor und lässt dem besten Spittaler (Takats) keine Chance. 

Ab diesem Zeitpunkt zerfällt der SVS und es ist nichts mehr zu sehen, eine schwache Weizer Mannschaft spielt deutlich besser und war nie wirklich in Gefahr, den Ausgleich zu kassieren. Hier muss der Bericht abgekürzt werden, denn dem Autor dieser Zeilen kommen wieder Tränen in die Augen, wenn er an die letzten 30 Minuten des Spiels denkt, da sich Spittal selten zuvor jemals so schwach präsentiert hat. Nach 90 Minuten gab es das erste Mal seit langem wieder ein schallendes Pfeifkonzert im Stadion. 

Fazit:
Der SVS spielt feig und teilweise planlos, manchmal gelingen nicht einmal Pässe auf kurze Distanz
und das ohne Bedrängnis. 

Der Trainer schafft es definitiv nicht, die Mannschaft zu motivieren. Solche Zerfallserscheinungen nach einem Gegentreffer dürfen nicht einmal einer Wirtshausmannschaft passieren, geschweige denn der ersten Garnitur des SVS. Es muss ganz klar auch die Trainerfrage gestellt werden. 

Die Stimmung ist am Tiefstpunkt und es wird verdammt schwer, mit diesem minimalen Einsatz jemals wieder Punkte zu holen. Mit Leistungen wie in diesem Spiel ist der SVS verdient auf einem Abstiegsplatz. 

Drei Tore in sieben Runden muss meiner Meinung nach nicht genauer dokumentiert werden. 

Es haben frühere Leistungsträger absolut abgebaut, gegen Weiz sah man genau vier Spieler mit Regionalliganiveau am Platz: Takats, Trupp, Oberrisser und Gasser. Das soll nicht bedeuten, dass diese Spieler gut waren, es bedeutet nur, dass diese anscheinend noch prinzipiell die Qualität für diese Liga besitzen. 

Es läuft etwas schief, wenn manchmal ein Verteidiger (Oberrisser, Trupp) sich als einzige Person im gegnerischen Strafraum anbietet, bzw. mit einer Einzelaktion bis dahin vordringt.


 
Christian Kramer für die Gruppierung  "Caballeros Spittal 03"

September 2007