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Spittal beginnt ähnlich wie gegen den FC Wels am Dienstag engagiert und druckvoll. Vor allem im kämpferischen Bereich bietei die Rabitsch-Elf eine starke Leistung. Beide Teams setzen auf eine gesicherte Defensive, und so gibt’s vorerst kaum wirklich hochkarätige Torchancen.
Die Gastgeber sind
zwar feldüberlegen, kommen aber so gut wie nie gefährlich vor das
Spittaler Tor. Auch der SVS kommt zu keinen wirklich 100 %igen
Torchancen – bis zur 29. Minute: Balleroberung in der eigenen Hälfte
durch Stefan Steinwender (der erstmals seit Monaten wieder von Beginn an
ran durfte), das Mittelfeld wird schnell überbrückt, Daniel Trupp zieht
die rechte Seite hinunter, gibt in die Mitte auf Hannes Truskaller und
dann passiert das für nicht möglich Gehaltene: Unsere Nummer 7 erzielt
ein Tor – und ein schönes noch dazu, denn Truskallers Schuss von der
Strafraumgrenze schlägt hoch im langen Eck ein – keine Abwehrchance für
den Ex-Spittaler Stefan Takats! Damit erzielt „Truske“ nach gefühlten
200 Einsätzen sein erstes Tor für den SVS. Nach dem Seitenwechsel hat Spittal gleich die erste Großchance, doch Kapitän Daniel Trupp scheitert in Minute 48 am Aluminium. Das hätte das 2:0 sein können! Die Heimelf geht in der zweiten Hälfte mit deutlich mehr Elan zu Werke, drängt den SVS weit in die eigene Hälfte zurück und kommt zu einigen (Halb-)Chancen. Wirklich glänzen kann das Hrstic-Starensemble aus der „Hendlbrater-Metropole“ aber nicht. Die zwei besten Möglichkeiten entschärft Spittals Schlußmann Nikola Prekic nach einer guten Stunde.
Zu Beginn der
letzten 15 Spielminuten die große Chance für den SVS: Konter über Sandro
Ebner, Stanglpass auf Hermann Maier, doch dessen Schuss geht an die
Stange (75’).
Der WAC hat sogar
noch die Chance auf den Siegtreffer, doch Prekic kann einen Freistoss
von der Strafraumgrenze entschärfen und so bleibt es beim 1:1 – für den
SVS das 13. Remis im 24. Spiel.
Zum Spiel: Die
Heimelf hatte – vor allem in Hälfte zwei – mehr Spielanteile. Wirklich
zwingende Tormöglichkeiten konnten sich die WAC-Kicker allerdings nicht
herausspielen. Hätte Spittal statt zweimal Metall einmal das Tor
getroffen, wäre das Match mit einem Spittal-Sieg über die Bühne
gegangen. Hätte, wenn und aber: WAC hat noch den Ausgleich gemacht – ob
verdient oder unverdient, wer weiß das schon.
Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03" |
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