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Einsame vier Caballeros machten sich – ohne große Hoffnungen – zu unserem „Lieblingsgegner“ nach Wels auf: Belohnung für die hunderten Bahnkilometer gab es auch diesmal nicht: Am Ende strahlte die nagelneue Welser Digital-Anzeige ein 2:0 für die Hausherren ab. Ob verdient oder nicht – da scheiden sich die Geister. Beim Führungstreffer für die Hausherren aus der Kebab-Metropole Österreichs war es unser Außenverteidiger Martin Lassnig der sich im Strafraum nicht allzu glücklich anstellte, dem „Harlekin“ Schiedsrichter Harkam aus der Steiermark blieb fast nichts anderes übrig als auf Elfmeter für die Wöööser zu entscheiden. Nikolov verwerte aber so was von staubtrocken. Nach dem Wiederbeginn stimmte in unserer Elf gar nix: Sixt & Oberrisser mit den Gedanken bei Freundin, Bankkonto und RedZac-Liga, Nikolov sagte zum zweiten Mal danke! Ein sehenswerter Treffer: Taki wurde von der Strafraumgrenze wunderschön überhoben. Bis zur 80 Minuten ist unserer Offensivabteilung recht wenig eingefallen: An Chancen kann sich der Verfasser dieser Zeilen bis dort hin nicht erinnern. Einzig in den Schlussminuten war es zweimal Michael Kirisits der mit zwei Freistößen aus ca. 17 Metern Torgefahr erzeugte. Einmal war die Querlatte etwas zu niedrig, beim zweiten Versuch konnte sich Wels-Tormann Majer auszeichnen. Einen Abseitstreffer in Minute 93 und einen Moser-Schuß aus sieben Metern (der Ball flog dabei über Wels hinweg bis nach Linz!) gab es noch zu vermelden. Das war´s dann. Vor dem Spiel rechneten ohnehin nur die größten Optimisten mit einem Spittaler Punktgewinn, am Ende war es ein typisches Wels-Spiel.
Für unseren SVS
wird die sportliche Lage immer schwieriger: Schön langsam betoniert man
sich auf den Angst+Panik Rängen der Tabelle
ein. Die Mannschaft ist nun gefordert: Es muss eine gewaltige
Leistungssteigerung – vor allem im Spiel nach vorne – her!
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