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Fotos
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29.05.2009
FC Blau Weiss Linz – SV Spittal 8:0 (5:0)
Donaupark, 400 Zuschauer
1:0 Paschl (13’)
2:0 Nikolov (15’)
3:0 Milojevic (21’)
4:0 Jelcic (31’)
5:0 Jelcic (38’)
6:0 Paschl (50’)
7:0 Milojevic (59’)
8:0 Duru (87’)
Aufstellung
SV Spittal: Kropfhofer (40. Prekic) / Pertl – Gasser – Mpaka – Wernitznig (27.
Angerer) / Sixt – Hasanovic – Trupp – Adilovic (57. Jury) / Plattner –
Kautz
Was soll man nach so einem Spiel noch viel sagen? Am besten ist es wohl,
die Fakten zu präsentieren:
13. Minute: Eckball BW
Linz, Uwe Kropfhofer irrt durch den Strafraum und der Linzer Paschl
köpft unbedrängt ein.
15. Minute: Angriff BW, Nikolov wird freundlicher Begleitschutz gewährt
und der Linzer schlenzt die Kugel aus 14 Metern über unseren Goalie ins
Netz.
21. Minute: Konter der Gastgeber, die Spittaler Verteidigung ist im
Nirgendwo, Kropfhofer kann den ersten Schuss noch schön abwehren, doch
den Abpraller setzt Milojevic ins leere Tor.
31. Minute: Weiter Ball nach links vorne, Kropfhofer greift am
Strafraumeck daneben, Jelcic sagt danke, läuft an Kropfhofer vorbei und
schießt die Kugel ins verwaiste Tor.
38. Minute: Siehe 31. Minute, nur dass sich das gleiche Geschehen dieses
Mal rechts vor dem Tor abspielt.
50. Minute: Konter BW Linz über die rechte Seite, Stanglpass auf Paschl
– Tor.
59. Minute: Siehe 50. Minute, nur dass der Ball dieses Mal, bevor er
vors Tor gestangelt wird, eindeutig im Torout ist, der Liri das aber
nicht sieht.
87. Minute: Siehe 50. Minute.
Neben diesen 8 Toren
vergeben die Gastgeber noch einige Chancen – in der ersten Halbzeit kann
einmal Thomas Pertl auf der Linie abwehren, nach dem Wechsel ist es der
eingewechselte Nikola Prekic, der einige Chancen zunichte macht, zudem
wird ein Tor der Linzer (zurecht) wegen Abseits aberkannt.
Was gibt’s vom SVS zu
berichten?
Chancenmäßig nur eine Gelegenheit in der ersten Halbzeit, als Daniel
Trupps Schuss vor der Torlinie weggegrätscht werden kann sowie einen
erwähnenswerten Torschuss nach der Pause durch den eingewechselten Paul
Jury.
Außerdem sieht Makanda Mpaka in der zweiten Halbzeit nach Kritik die
Gelb/Rote Karte.
In Summe ist der SVS
gegen einen – freilich gut aufgelegten – Mittelständler völlig
chancenlos. Ohne Prekic bzw. bei besserer Linzer Chancenauswertung hätte
es ein zweistelliges Ergebnis gegeben.
Fazit:
Bei diesem
Ergebnis kann man sich ein Fazit ersparen, denn die Fakten sprechen für
sich und das Ergebnis spiegelt die gezeigten Leistungen gut wieder.
Die einzige Frage, die sich somit noch stellt: Wann hat der SV Spittal
zuletzt so hoch verloren? Auch altgediente Fans können sich an keine
Niederlage in dieser Höhe erinnern; laut „Kleiner Zeitung“ war das 0:8
die höchste Niederlage seit 40 Jahren. Und dass der SVS 20 Spiele in
Serie sieglos ist, hat es in der Vereinsgeschichte vermutlich überhaupt
noch nie gegeben.
SV Spittal – quo vadis?
Florian
Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros
Spittal 03"
Mai 2009
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