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03.04.2009
SV Spittal – SV Allerheiligen 1:2 (0:2)
Goldeckstadion, 400 Zuschauer


0:1 Huter (24’)
0:2 Repina (30’)
1:2 Manuel Plattner (91’)


Aufstellung SV Spittal: Prekic / Stornig – Jakirovic – Pertl – Graf / Hirschbühl – Gasser – Trupp – Trupp – Wernitznig (46. Plattner) / Horvath (70. Kautz) – Alic (72. Hasanovic)


Ohne den gesperrten Makanda Mpaka, ansonsten aber mit der stärksten Aufstellung geht der SV Spittal in dieses wichtige Spiel. Mit zwei Punkten aus drei Spielen ist der Frühjahrsauftakt zwar nicht gänzlich misslungen, wenn der Abstieg verhindert werden soll, braucht es allerdings Siege. Und da sollte Allerheiligen nicht ungelegen kommen, haben die Steirer im Frühjahr doch noch keinen Punkt gemacht.

Dass die Gäste dies schnell ändern wollen, zeigen sie allerdings von Beginn an und bestimmen eindeutig den Charakter des Spiels. Die erste halbe Stunde treibt so manchem Spittaler Fan die Zornesröte ins Gesicht, denn vom SVS ist offensiv gar nix zu sehen und trotz der defensiven Aufstellung (mit Horvath nur ein echter Stürmer) schwimmt der SVS hinten nach Noten. Das geht bis zur 24. Minute dank Glück, Abseitsentscheidungen, Paraden von Nikola Prekic und zweimaligen Rettungsaktionen von Thomas Pertl gut, dann aber nicht mehr, denn nach einem Freistoss von der Seite nutzt Huter die Verwirrung in der Spittaler Hintermannschaft und netzt aus wenigen Metern ein.
Nur wenige Minuten später dann die Vorentscheidung, nach einem Pass von der Seite rutscht Pertl beim Rettungsversuch weg und so hat Repina 10 Meter vor dem Tor alle Zeit der Welt, den Ball anzunehmen, sich ein Eck auszusuchen und die Kugel in selbigem zu versenken.

Trotz des 0:2 ist beim SVS kaum ein Aufbäumen zu erkennen, trotzdem kommt man vor der Pause fast noch zum Anschlusstreffer, doch nach einer schönen Einzelaktion von Kapitän Daniel Trupp kann der Allerheiligen-Tormann mit einer tollen Parade ein Gegentor verhindern.

Nach der Pause kommt für den farblosen Christopher Wernitznig Manuel Plattner neu ins Spiel und mit seiner Hereinnahme wird der SVS deutlich stärker. Aber wer im Abstiegskampf steckt, darf nicht auf Glück hoffen und so hat der SVS gleich zweimal Pech, zuerst trifft Johannes Hirschbühl aus spitzem Winkel die Stange (52’), dann passiert Plattner aus zentraler Position genau das gleiche (60’).
Nach diesen beiden Aluminiumtreffern tut sich nicht mehr viel, Allerheiligen verwaltet das 0:2 geschickt und so plätschert das Spiel dem Abpfiff entgegen.
Immerhin, in der Nachspielzeit gibt’s zumindest noch was Erfreuliches, denn Plattner sorgt mehr oder weniger mit dem Schlusspfiff für das 1:2.

 

Fazit:
In der ersten halben Stunde präsentierte sich der SV Spittal wie ein Fixabsteiger und lag verdient mit 0:2 im Rückstand. Danach war zwar eine Verbesserung erkennbar, mehr als das späte 1:2 war aber nicht drinnen. Ein Punktegewinn wäre heute allerdings auch nicht verdient gewesen.
Damit wartet der SVS nun schon über ein halbes Jahr auf einen vollen Erfolg und wenn der nicht bald kommt, schaut’s puncto Klassenerhalt bald sehr finster aus.


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"
April 2009