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20.03.2009
SV Spittal – GAK 1:3 (0:1)
Goldeckstadion, 600 Zuschauer
0:1 Spirk (18’)
0:2 Schütz (50’)
1:2 Manuel Plattner (68’)
1:3 Seoane (91’)
Aufstellung
SV Spittal: Kropfhofer / Stornig – Jakirovic – Mpaka – Hirschbühl / Sixt – Alic –
Gasser – Trupp – Ebner (40. Adilovic) / Plattner
Wieder einmal ein bisschen Bundesliga-Flair im Goldeckstadion, der SV
Spittal empfängt mit dem GAK eine Ex-Bundesligamannschaft, die es sich
zum Ziel gesetzt hat, möglichst bald wieder genau dorthin zurückzukehren
und sich dementsprechend in der Winterpause noch einmal ordentlich
verstärkt hat.
Begleitet wird der GAK von ca. 80 Fans, die ganz auf das Motto
„Auswärtssieg“ eingestellt sind – und mit ihrem Optimismus recht
behalten sollten.
Denn nach ein paar Minuten ist schnell erkennbar, welche der
Mannschaften um den Aufstieg und welche um den Klassenerhalt spielt.
Die Gäste sind im Offensivverhalten deutlich entschlossener, haben mehr
Zug zum Tor und kommen bereits in der Anfangsviertelstunde zu zwei guten
Torchancen, als zuerst ein Toth-Kopfball nur knapp am Tor vorbeigeht
(13’) und dann Makanda Mpaka in extremis zur Ecke klären kann (15’).
Kurze Zeit später fällt
dann aber bereits die Führung für den GAK, Spirk probiert’s einfach aus
fast 40 Metern und der Ball senkt sich mit Windunterstützung über den
etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Uwe Kropfhofer ins Spittaler
Gehäuse (18’). Wenige Minuten später hat dann der SVS seine erste – und
einzige – Riesenchance in der ersten Halbzeit: Nachdem der GAK-Tormann
eine Flanke falsch berechnet und somit verfehlt hat, kommt der Ball zu
Salih Alic, der vor dem mehr oder weniger leeren Tor allerdings die
Nerven verliert und am Tor vorbeischießt.
Danach schläft das
Spiel etwas ein, der GAK kontrolliert das Geschehen, um dann allerdings
zum Ende der ersten Halbzeit nochmals aufzudrehen, doch insgesamt 4 gute
Torchancen werden entweder knapp vergeben oder vom starken Kropfhofer
entschärft. Somit geht es „nur“ mit 0:1 in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn
erhalten die Spittaler Hoffnungen auf einen Punktegewinn bereits nach
wenigen Minuten einen bösen Dämpfer, nach Angriff über links schlägt ein
Schütz-Geschoss vom 16er unhaltbar im Spittal-Tor ein (50’). Der SVS ist
in der Folge geschockt und nicht in der Lage, den Gegner unter Druck zu
setzen, womit der GAK die 2-Tore-Führung ohne gröbere Probleme verwalten
kann.
In der 68. Minute wird’s dann aber nochmal spannend, denn der SVS kommt
etwas überraschend zum Anschlusstreffer: Nach Pass von Florian Sixt
zieht Daniel Trupp ab, der Ball geht an die Stange und der Abpraller
kommt zu Manuel Plattner, der ohne Probleme abstauben kann.
Doch die Verunsicherung
bei den starken Grazern währt nur kurz, dann haben sie das Spiel wieder
unter Kontrolle und sind in der Schlussphase einem Tor deutlich näher
als dem SVS, der keine Wege findet, die gut stehende Gästeabwehr
auszuhebeln. Die endgültige Entscheidung gibt’s dann in der
Nachspielzeit, als der eingewechselte Seoane aus einem Konter das 1:3
erzielt.
Fazit:
Schlussendlich ist das Spiel so gelaufen, wie es vielerorts erwartet
worden war. Die Gäste ballsicherer, entschlossener und vor allem in den
spielentscheidenden Szenen um den Tick schneller. Der SVS mühte sich
zwar redlich, konnte den GAK aber weder mit spielerischen noch mit
kämpferischen Mitteln ernsthaft gefährden.
Das Ergebnis spiegelt
die gezeigten Leistungen ziemlich exakt wieder, alles andere als ein
GAK-Sieg wäre unverdient gewesen, im Gegenteil: Wenn der GAK höher
gewonnen hätte, hätte sich auch niemand beschweren können.
Während es für die Grazer weiter nach oben geht, fällt der SV Spittal
nach dieser Niederlage sogar auf den letzten Tabellenplatz zurück und
kommt damit im Abstiegskampf immer mehr unter Druck. Zwar ist noch
nichts verloren, denn es sind noch 13 Runden zu spielen. Allerdings wird
der SVS bald mit dem Gewinnen anfangen müssen..
Redaktionsbericht
"Caballeros Spittal 03"
März 2009
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