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13.09.2008
SV Spittal – Kapfenberger SV 0:3 (0:1)
Goldeckstadion, 800 Zuseher

0:1 Sencar (13’, Elfmeter)
0:2 Lucic (47’)
0:3 Liendl (88’)


Aufstellung SV Spittal: Prekic / Sixt – Gasser – Hirschbühl – Wernitznig / Plattner – Cil (73. Kautz) – Denilson (46. Steinwender) – Trupp – Ebner (81’ Rot) / Horvath


Wieder richtiges „Cupwetter“ in Spittal: Regen, tiefe Wolken, 10°. Kein Wunder also, dass der Zuschauerandrang endenwollend war, obwohl mit Kapfenberg immerhin ein Bundesligist zu diesem Zweitrundenspiel im ÖFB-Cup zu Gast war.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Gäste stehen defensiv sehr sicher und lassen in der ersten Halbzeit keine echte Torchance des SV Spittal zu. Da auch der SVS hinten gut steht, spielt sich das Geschehen vor der Pause fast nur im Mittelfeld ab – mit einer Ausnahme: In der 13. Minute wird Bernsteiner im Strafraum von Florian Sixt zu Fall gebracht und damit gibt es zurecht Elfmeter für Kapfenberg, der von Sencar souverän verwandelt wird. Mehr gibt es zur ersten Halbzeit beim besten Willen nicht zu sagen.

Kapfenberg zwar souverän, aber nicht wirklich überlegen – man durfte durchaus noch hoffen, dass der SVS in der zweiten Halbzeit das Spielen drehen kann. Doch diese Hoffnungen erhalten nur zwei Minuten nach Wiederbeginn einen großen Dämpfer: Eine abgerissene Flanke trifft das Torgestänge, landet genau beim eingewechselten Lucic, und der lässt Nikola Prekic mit einem Schuss aus kurzer Distanz keine Chance.
In der Folge bemüht sich der SVS zwar redlich und ist die spielbestimmende Mannschaft, Großchancen kann man sich aber kaum erarbeiten. Die beste Chance: Ein Plattner-Schuss, der nur ganz knapp am gegnerischen Tor vorbeizischt (62’), ein Plattner-Alleingang der von Akoto gerade noch unterbunden werden kann, sowie zwei Freistöße aus guter Position, die allerdings auch nichts einbringen.

Die Entscheidung fällt in der 81. Minute, als Sandro Ebner eine völlig unnötige Rote Karte sieht, als er sich nach einem verlorenen Zweikampf eine Tätlichkeit leistet, nach seinem Schlag gegen den Oberkörper des gegnerischen Spielers kann der Schiri gar nicht anders, als Ebner vom Platz zu stellen.
Damit ist das Spiel entschieden, das 0:3 knapp vor Schluss nach einem Konter und einem schönen Heber über Prekic ist nur noch Draufgabe.

 

Fazit:
Die Kürze des Spielberichts beweist: Dieses Cupspiel war nicht die erwartete „Schlacht“. Dass Kapfenberg zwei Klassen höher als der SV Spittal spielt, war zwar nicht unbedingt zu sehen, besser waren die Gäste aber allemal und gewannen damit verdient.
Dem SVS fehlte dieses Mal auch das Spielglück (Gegentor aus erstem gefährlichen Angriff, 0:2 gleich nach der Pause, kein erzieltes Tor in der Drangphase von der 50. bis zur 70. Minute etc.), das man gegen Gratkorn noch gehabt hatte und damit war das Spiel schlussendlich eine klare Angelegenheit für die Steirer.


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

September 2008