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10.10.2008
SV Spittal – FC St. Veit 0:3 (0:0)
Goldeckstadion, 600 Zuseher

0:1 Grizold (23’)
0:2 Stückler (63’)
0:3 Barrazutti (86’)


Aufstellung SV Spittal: Prekic / Sixt – Gasser – Hirschbühl – Wernitznig / Cil (46. Steinwender) – Trupp – Ebner (70. Denilson) / Plattner – Horvath – Kautz (46. Adilovic)


Der SV Spittal steht auf einem Abstiegsplatz, da sind Siege gegen gleich starke Gegner eigentlich Pflicht und so fordert Trainer Sepp Rabitsch von seinen Mann gegen den Aufsteiger auf St. Veit (derzeit auf Platz 11) einen Sieg.

Dass das nicht einfach werden wird, zeigt sich von Beginn des Spiels an, denn die Gäste stehen hinten gut und fangen die Spittaler Angriffe ohne Probleme ab. Im Gegenzug tut sich die Abwehr des SVS mit den schnellen Gegenstößen der Herzogstädter schwer, doch einmal verzieht ein St. Veiter (16’), dann kann Nikola Prekic abwehren (21’).
Nach 23 Minuten dann aber das verdiente 0:1, nach einem schönen Konter über links wird Grizold per Stanglpass perfekt bedient und netzt aus wenigen Metern ein. Der SVS ist zuerst geschockt, kommt dann aber etwas auf, doch Schüsse von Florian Sixt (39’) und Manuel Plattner (44’) verfehlen das Gästegehäuse.

Trainer Rabitsch reagiert auf die schwache erste Halbzeit mit einem Doppeltausch, doch auch durch die Hereinnahme von Stefan Steinwender und Ado Adilovic wird das Spittaler Spiel nicht unbedingt besser. Adilovic hat immerhin eine gute Chance, sein schöner Schuss aus spitzem Winkel wird jedoch zur Beute des St. Veiter Goalies (56’).
Besser machen es wieder die Gäste: Stückler – der schon kurz nach der Pause eine Chance hatte – enteilt der schlecht stehenden Spittaler Abwehr und lässt Prekic im Eins gegen Eins keine Chance (63’). Damit ist das Spiel entschieden, der SVS bemüht sich zwar weiterhin, kann aber kaum Torgefahr ausstrahlen. Ganz im Gegenteil dazu St. Veit, nach einem weiteren Konter sorgt Barrazutti in der 86. Minute für die endgültige Entscheidung.

 

Fazit:
Statt dem erwarteten Pflichtsieg setzte es für den SV Spittal eine bittere Heimniederlage, die allerdings voll in Ordnung geht: Defensiv war der SVS unsicher und offensiv fehlten die Ideen, um eine solide Abwehr ernsthaft in Gefahr zu bringen. Seit heute ist es wohl offiziell: Der SVS ist in dieser Saison ein Abstiegskandidat.


Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"

Oktober 2008