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26.09.2008
Nichtsdestoweniger
beginnt der ersatzgeschwächte SV Spittal gegen den Tabellenzweiten aus
der Steiermark stark und hat das Spiel von Beginn an unter Kontrolle.
Chancen gibt’s zu Beginn allerdings wenige, erst nach über 20 Minuten
tastet sich der SVS näher ans Gästetor heran: Ein gefährlicher Schuss
von Udo Gasser kann abgeblockt werden (23’), ein Kopfball geht nur knapp
übers Gehäuse (24’) und einen Schuss von Daniel Trupp kann der
Voitsberg-Tormann über die Latte lenken (35’). Nach der Pause das gleiche Bild: Voitsberg kann vorerst aus der numerischen Überlegenheit wenig bis gar nichts machen. Dann aber erhöhen die Steirer die Schlagzahl und erspielen sich in der 57. Minute die erste Riesenchance, als ein Voitsberg-Spieler frei vor Prekic zum Schuss kommt, den Ball aber neben das Tor setzt. Zwei Minuten später ähnliche Situation, dieses Mal macht es Rieger besser, nach einem Konter sorgt er freistehend am langen Eck für das 0:1.
Der SVS geschockt und
erstarrt? Keineswegs! Nur kurz nach Wiederankick scheitert Manuel
Plattner mit einem Schuss nur knapp, und gleich darauf der nächste gute
Angriff, Trupp geht links durch und bedient den mitgelaufenen Ahmet Cil
optimal, der den Ball aus 10,11 Metern ins Tor setzt.
Damit wird das Spiel
endgültig zur Abwehrschlacht, der SVS verteidigt mit Mann und Maus und
bietet eine kämpferische Glanzleistung. Das Publikum – in etwa 450
Zuschauer sind an diesem kühlen Herbstabend mit dabei – honoriert die
Leistung der verbliebenen 8 Spittaler Feldspieler mit viel Applaus, die
Stimmung steigt nicht nur im Sektor der Caballeros von Minute zu Minute.
Der Schiri läuft weiterhin Amok und schickt unter anderem Trainer
Rabitsch und Masseur Bründler auf die Tribüne, sodass bei einer
Verletzung von Cil der verletzte Horvath den Teamarzt spielen muss!
Skurrile Szenen im Goldeckstadion, als der längste SVS-Kicker unter
Gelächter und Applaus der Zuschauer seelenruhig aufs Spielfeld
marschiert, um den kleinsten Kaderspieler zu verarzten. Auch nach dem Spiel geht’s rund, denn Dutzende Zuschauer wollen dem skandalös schwachen Schiedsrichter Muckenhammer noch die Meinung geigen, sodass ein halbes Dutzend Polizisten angefordert werden muss, um den „Unparteiischen“ aus dem Stadion zu geleiten.
Fazit:
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