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Fotos
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02.10.2009
SK St. Andrä – SV Spittal 6:3 (4:1)
Sportplatz St. Andrä, 200 Zuschauer
1:0 Hertel (2’)
2:0 Curic (6’)
2:1 Manuel Plattner (25’)
3:1 Curic (31’)
4:1 Stoni (42’)
4:2 Rafael Graf (49’)
4:3 David Brandner (54’)
5:3 Stoni (57’)
6:3 Stoni (63’)
Aufstellung
SV Spittal: Huber / Kofler (23. Dzeko) – Pertl – Jurakic – Brandner / Sixt – Graf
(61. Pöllinger) – Kautz – Angerer (74. Krieber) / Miskovic – Plattner
Ein wahres
Torfeuerwerk bekamen die gut 200 Zuschauer in St. Andrä zu sehen, die
ca. 40 Spittaler Fans konnten dieses Spektakel allerdings nicht wirklich
genießen.
Das Spiel beginnt aus Sicht des SV Spittal denkbar schlecht, denn
bereits nach zwei Minuten gerät der SVS in Rückstand: Ein Laventaler
lässt Lukas Kofler auf der Außenbahn stehen, zieht in den 16er und
schiebt den Ball neben Daniel Huber vorbei ins Tor.
Doch es kommt noch schlimmer, denn nur wenige Minuten später fällt schon
das 0:2 aus Spittaler Sicht, diesmal ist Curic erfolgreich: Wieder kommt
St.Andrä über links durch, der Ball wird in die Mitte gespielt, wo aus
einem kleinen Getümmel der Ball neben Huber ins Tor fliegt (auch hier
machte unser Schlussmann keine gute Figur).
Danach fängt sich
der SVS etwas, beginnt auch nach vorne zu spielen und kommt in der 25.
Minute zum Anschlusstreffer: Plattigoal wird im Strafraum freigespielt,
täuscht den Tormann und geht mit einem schnellen Antritt an ihm vorbei
und schiebt die Kugel locker ins Eckige.
Es dauert allerdings nicht lange bis zur nächsten kalten Dusche, denn in
der 31. Minute gelingt den Heimischen der erneute 2-Tore-Vorsprung. Kurz
vor der Pause dann die vermeintliche Vorentscheidung, denn ein
Stanglpass wird von Stoni im Tor zum 4:1 untergebracht.
Der SVS gibt sich allerdings nicht geschlagen und kommt mit viel Schwung
aus der Kabine:
Bereits in der 49. Minute kommt Rafael Graf zu seinem ersten Tor in der
Kampfmannschaft des SVS, wodurch ein ziemlicher Ruck durch die
Mannschaft geht und unser junges Team weiter nach vorne spielt – und
auch belohnt wird: 5 Minuten später ist die Partie nämlich endgültig
wieder spannend, nach einem Dzeko-Corner herrscht im Strafraum
Verwirrung und Panik, am Ende schafft es David Brandner den Ball über
die Linie zu drücken. Nur mehr 4:3!
Die Mannschaft und die mitgereisten Fans glauben fest daran dass man
dieses Spiel noch gewinnen kann. Doch diese Hoffnung währt nicht lange,
denn die Laventaler machen in Kontern bald darauf das 5:3 und 6:3 und
somit ist das Spiel entschieden.
Damit ist der Wille des SVS endgültig gebrochen und in den letzten 25
Minuten tut sich im Spiel nur wenig, die Laventaler stehen in der
eigenen Hälfte und wollen das Ergebnis nur mehr über die Runden bringen;
und das gelingt ihnen auch problemlos und so bleibt es beim 6:3.
Fazit:
Dank rekordverdächtiger 9 Tore war dieses Spiel für die Zuschauer
natürlich ein Fest; für Taktikfans war die Partie allerdings ein Graus,
denn was die beiden Abwehrreihen teilweise veranstalteten, hatte mit
durchdachtem Fußball wenig zu tun. Leider war die Spittaler Defensive
noch ein Stück schlechter als die des Gegner, sodass sich die St.
Andrä-Angreifer teilweise wie bei einem Freundschaftsspiel durch die
SVS-Abwehr spielen konnten.
Damit wird ein Trend fortgesetzt, der sich in dieser Saison bereits
mehrfach abgezeichnet hatte, aber bislang noch nie so brutal bestraft
worden war: Der SVS ist in der Offensive zwar durchaus eines der
besseren Teams der Liga, aber in der Defensive fehlt es an allen Ecken
und Enden an Routine und (noch) an Klasse.
Marco Oberhuber
für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Oktober 2009
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