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SK Maria Saal – SV Spittal 3:0 (3:0)
Maria Saal, 150 Zuschauer
1:0 Florian Sixt (2’, Eigentor)
2:0 Pickl (13’)
3:0 Pickl (41’)
Aufstellung
SV Spittal: Ott / Kofler (71. Hasanovic) – Pertl – Truskaller – Brandner (23.
Plattner) / Sixt – Jurakic – Simic – Krieber (71. Lagler) / Kautz – Jury
Das Spiel im verregneten Maria Saal hat noch nicht einmal richtig
begonnen und schon liegt der SV Spittal hinten: Ein Angriff der Maria
Saaler über rechts, der Stangerlpass kommt zur Mitte und Florian Sixt
"klärt" ins eigene Tor. Sixt ist damit doppelter Unglücksrabe, schon
gegen St. Andrä sorgte er für ein Eigentor.
Durch das frühe
Gegentor wirkt der SV Spittal geschockt, findet überhaupt nicht ins
Spiel und verliert fast alle Zweikämpfe.
Die Gastgeber nutzen die Spittaler Schwäche eiskalt aus und sorgen
bereits in der 13. Minute für das 2:0, Pickl tankt sich beim schwachen
Sixt durch und trifft mit einem Schuss von der Strafraumgrenze genau ins
lange Eck.
Auch danach spielt fast
nur Maria Saal, der SVS wird nur einmal gefährlich, als ein
Simic-Freistoss von der Strafraumgrenze recht knapp am Tor vorbei geht.
Nach nicht einmal 25 Minuten wäre es eigentlich schon 3:0 gestanden,
denn nach einem Pass von der Seite verwertet ein Spieler der Gastgeber,
doch das Schiedsrichtergespann entscheidet auf Abseits – eher eine
Fehlentscheidung, denn der Torschütze stand wohl nur passiv im Abseits.
Erst gegen Ende der
ersten Halbzeit kommt der SVS etwas auf, doch der früh eingewechselte
Manuel Plattner wird zweimal unsanft gestoppt – beim ersten Mal hätte
man auf Rot wegen Torraub entscheiden können, beim zweiten Mal auf
Elfmeter, doch der Schiri tut dem SVS diesen Gefallen nicht.
So entscheidet Maria Saal das Spiel noch vor der Pause, nach einem
Konter ist es erneut Pickl, der nach einem Konter und Stanglpass Wolfi
Ott keine Chance lässt (41’).
In der Spittaler Kabine
muss es laut zugegangen sein, denn nach dem Wechsel kommt der SVS wie
ausgewechselt aus der Kabine und ist mehrmals knapp dran an einem Tor.
So zB in der 58. Minute, als Christian Krieber im Strafraum von Plattner
optimal freigespielt wird, mit seinem Schuss aber am gegnerischen Goalie
scheitert. Den Abpraller setzt dann Christian Kautz am Tor vorbei.
Ähnliches spielt sich in der 77. Minute ab, als zuerst ein Schuss von
Zeljko Simic aus dem Eck geholt wird und im Anschluss Plattner den
Abpraller versemmelt.
Dazwischen gibt’s auch
noch die eine oder andere Chance für Maria Saal, aber der SVS kassiert
immerhin kein weiteres Gegentor und so bleibt’s beim 0:3.
Fazit:
Auswärts
geht momentan gar nichts beim SV Spittal. Wie schon in der Vorwoche (0:2
bei St. Michael) ließ der SVS die nötige Aggressivität vermissen und
wachte erst auf, als es schon zu spät war. Zwar hätte man sich durchaus
ein Tor verdient gehabt, der Sieg für Maria Saal geht aber jedenfalls in
Ordnung.
Redaktionsbericht
"Caballeros Spittal 03"
Mai 2010 |