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Vor gut 40 mitgereisten Spittal-Fans beginnt der SVS sehr druckvoll und zeigt dem Tabellenletzten gleich von Beginn an, dass man nach Sittersdorf gekommen ist, um ein paar Eier im gegnerischen Tor zu versenken.
Die Belohnung für das
gute Spittaler Spiel folgt schnell: Nach Freistossflanke von Zeljko
Simic vergisst die gegnerische Abwehr auf Christian Kautz, der den
herauseilenden Tormann per Fuß elegant überhebt (6’) und für die frühe
Führung sorgt.
Der Rest der ersten
Halbzeit ist fad, doch nach dem Seitenwechsel geht’s gleich aufregend
weiter: Nach einem schlimmen Sittersdorf-Fehler im Spielaufbau fährt der
SVS über Simic, Kautz und Plattner einen perfekten Konter, Kautz spielt
den Tormann aus und serviert Plattner den Ball, der die Kugel ins
verwaiste Tor drückt (49’). Direkt danach holt Sittersdorf durch einen obligatorischen Treffer von Nuhanovic (wer sonst?), der aus 16 Metern genau trifft, zwar einen Treffer auf, ein wirkliches Aufbäumen bewirkt das bei den Unterkärntnern allerdings nicht.
Im Gegenteil, auch
weiterhin bleibt der SVS am Drücker und kontrolliert die inferioren
Gastgeber ohne Probleme. Noch krasser wird das Leistungsgefälle ab der
64. Minute, denn da sieht der Sittersdorfer Ibrahimovic Rot wegen
Torraubs, nachdem er dem durchgebrochenen Plattner die Beine wegzieht. In der Schlussviertelstunde tut sich nicht mehr viel, einmal wird dem SVS ein Elfer vorenthalten und knapp vor Abpfiff scheitert Simic mit seinem Schuss am gegnerischen Tormann und so bleibt es beim 6:1-Kantersieg.
Fazit: Die schnellen Angreifer des SVS hatten heute ihren Spaß mit der langsamen gegnerischen Abwehr und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Sittersdorfer. Und nachdem heute auch die Chancenauswertung stimmte, war der hohe Auswärtssieg die logische Folge.
Ein 6:1 gab’s auswärts
zuletzt übrigens im Oktober 2005 (beim SAK) sowie im Oktober 2007 (bei
Gmunden); höher hat der SVS auswärts zuletzt 1980 gewonnen (damals 8:1
bei Magdalen)!
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