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09.05.2010
FC St. Michael – SV Spittal 2:0 (1:0)
St. Michael, 250 Zuschauer
1:0 Knauder (13')
2:0 R. Schrammel (48')
Aufstellung
SV Spittal: Ott / Sixt – Pertl – Truskaller – P. Rainer (32. Lagler) / Hasanovic
(46. Burusic) –
Jurakic – Simic (73. Brandner) – Krieber / Kautz – Jury
Aufgrund des mehr als unglücklichen Termins (Muttertag mitten am
Nachmittag..) findet seit langer Zeit wieder mal ein Auswärtsspiel des
SV Spittal ohne anwesende Caballeros statt.
90 Minuten später sollte sich aber herausstellen, dass die recht weite
Fahrt ins Lavanttal ohnehin umsonst gewesen wäre, denn der SVS verliert
nach schwacher Leistung mit 0:2.
Bei diesem vorentscheidenden Spiel um
Platz 13 bzw 14 geben von Anfang an nur die Gastgeber Gas. Schon nach
wenigen Minuten geht ein Schuss nur ganz knapp am Tor von Wolfi Ott
vorbei, und noch in der Anfangsviertelstunde kassiert der SVS das 0:1.
Nach einer Freistossflanke offenbart sich einmal mehr eine Schwäche des
SVS (Zuordnung bei gegnerischen Standards) und Knauder nützt diese und
setzt den Ball per Kopf in die Maschen.
Auch der Rest der ersten Halbzeit
gehört eindeutig St. Michael, mehrere gute Chancen bleiben ungenützt und
einmal rettet die Stange den SVS vor dem 0:2. Von unserer Mannschaft ist
offensiv fast gar nichts zu sehen, die einzige gefährliche Situation
geht von Halid Hasanovic aus, dessen Stanglpass fast zu einem Eigentor
führt.
Nach der Pause soll es aus Spittaler
Sicht besser werden, doch die zweite Halbzeit hat kaum begonnen, da gibt
es schon die nächste kalte Dusche, denn Schrammel trifft von knapp
außerhalb des Strafraums zum 2:0.
Erst danach wird der SVS besser und
kommt endlich zu Chancen, doch sowohl Paul Jury als auch der
eingewechselte Thomas Lagler scheitern am gegnerischen Tormann.
Umgekehrt kann auch St. Michael keine der sich bietenden Chancen
verwerten und so bleibt es beim bitteren 0:2.
Fazit:
Eine gleichermaßen
verdiente wie bittere Niederlage für den SV Spittal.
Verdient, weil die Heimischen in Summe die bessere Mannschaft waren und
vor allem in der ersten Halbzeit deutlich überlegen war.
Bitter, weil der SVS beim einem Sieg sieben Punkte Vorsprung auf die
Abstiegsränge gehabt hätte und bei einem Remis immerhin noch vier
Punkte. Geworden ist es allerdings bekanntermaßen eine Niederlage und so
liegt der SVS nur noch ein Pünktchen vor St. Michael.
6 Runden geht's noch und der SVS tanzt wieder einmal am Strich - und
leider wieder einmal am Strich, der den Abstieg markiert.
Redaktionsbericht
"Caballeros Spittal 03"
Mai 2010
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