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12.05.2010
SV Spittal – SK St. Andrä 2:2 (2:2)
Goldeckstadion, 250 Zuschauer


1:0 Christian Kautz (23')
1:1 Florian Sixt (34’, Eigentor)
2:1 Lukas Kofler (39’)
2:2 Stoni (43’)


Aufstellung SV Spittal: Ott / Brandner – Pertl – Sixt – Kofler / Jury – Jurakic – Lagler – Krieber / Kautz – Simic


Ohne den urlaubenden Trainer Kurt Messner geht der SV Spittal in das Spiel gegen die zweite Mannschaft von Regionalliga-Spitzenreiter St. Andrä und sein Co, Sepp Rabitsch, ändert die Mannschaft an zwei Positionen, für Hannes Truskaller (gesperrt) und Peter Rainer stehen dieses Mal David Brandner und Thomas Lagler in der Startelf.

Der SVS hat die zuletzt so starken Gäste (die letzten drei Auswärtsspiele gewonnen, bester Angriff der Liga) anfangs gut im Griff und nähert sich dem gegnerischen Tor immer mehr an. Ein Freistoss von Zeljko Simic (4') geht drüber, Paul Jury vergibt überhastet aus aussichtsreicher Position (19') und ein Kopfball von Thomas Pertl nach Freistoss geht knapp vorbei (21').

Dann aber ist es soweit und der SVS kommt zur verdienten Führung: Nach einem Befreiungsschlag kommt Christian Kautz im Mittelfeld an den Ball, wird nicht energisch attackiert, kann sich mit etwas Ballglück durch die gesamte gegnerische Abwehr tanken, behält vor dem gegnerischen Tor die Nerven und kann den Tormann bezwingen (23').

Kurz drauf hätte Kautz fast das 2:0 erzielt, doch nach Zuspiel von Jury kann sich der gegnerische Tormann auszeichnen (28'). Wolfi Ott im Spittaler Tor ist hingegen arbeitslos - trotzdem steht's in der 34. Minute ohne einen gegnerischen Torschuss 1:1, denn nach einer St. Andrä-Flanke fälscht Florian Sixt den Ball unglücklich ins eigene Tor.
Der SVS lässt sich vom Ausgleich jedoch nicht beirren und geht fünf Minuten nach dem Ausgleich wieder in Führung: Nach schöner Einzelaktion von Simic, die in einer perfekt dosierten Flanke über den gegnerischen Tormann mündet, verwertet Lukas Kofler mit seinem ersten Kampfmannschaftstreffer ohne Probleme aus kurzer Distanz.

Aber wieder ist es mit der Freude schnell vorbei, denn in der 43. Minute werden die Gästespieler nicht energisch attackiert, und so kann sich Stoni nach Pass von der Seite den Ball im Strafraum in aller Seelenruhe herrichten und bezwingt Ott mit einem platzierten Schuss. Somit geht's mit einem 2:2 in die Kabinen. 
 

Nach der Pause tut sich am Spielfeld deutlich weniger, der SVS ist nicht mehr so dominant wie in der ersten Halbzeit und so gibt's lange Zeit keine erwähnenswerten Torchancen. Eine Viertelstunde vor Schluss haben dann aber beide Teams die Chance auf die Führung: Zuerst kann Ott den Schuss eines Gästespielers, der alleine vor ihm aufgetaucht war, halten (74'). Gleich darauf dann die vermeintliche Führung für den SVS, doch ein Kopfballtreffer von Pertl wird aus nebulösen Gründen nicht gegeben (76').
In den Schlussminuten sind dann beide Mannschaften mit dem Remis weitgehend zufrieden, St. Andrä vergibt in der 89. Minute noch eine gute Chance und nach 90 Minuten ist pünktlich Schluss.

 

Fazit:
Keine schlechte Leistung des SV Spittal - ein Sieg wäre durchaus verdient gewesen, aber auch das Remis war insgesamt gesehen leistungsgerecht.

 

Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"
Mai 2010