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30.04.2010
SV Spittal – SVG Bleiburg 3:2 (0:0)
Goldeckstadion, 250 Zuschauer


1:0 Paul Jury (56’)
2:0 Halid Hasanovic (66’)
2:1 Klatzer (72’)
3:1 Paul Jury (76’)
3:2 Kuster (83’)


Aufstellung SV Spittal: Ott / Sixt – Pertl – Truskaller – P. Rainer (51. Burusic) / Hasanovic (89. Kofler) – Jurakic – Simic – Krieber / Kautz – Jury


Nach 4 Heimspielen ohne Sieg (1:1 gegen Penk, 0:1 gegen Welzenegg, 1:1 gegen die SKAK Amateure, 1:3 gegen Feldkirchen) war dieses Mal das zuletzt so starke Bleiburg zu Gast im Goldeckstadion.

Trainer Kurt Messner brachte wieder einen Debütanten, Peter Rainer kam zu seinem ersten Einsatz in der Kampfmannschaft des SV Spittal, dazu stand diesmal Christian Krieber in der Startelf, ansonsten keine Änderungen.

Dass Bleiburg zuletzt nicht zufällig in den letzten 4 Runden 10 Punkte geholt hat, beweisen die Unterkärntner in der ersten Halbzeit, denn da sind sie die etwas bessere Mannschaft und kommen auch zu einigen Torchancen.
Die erste gute Tormöglichkeit hat allerdings der SVS, nach idealem Zuspiel von Krieber scheitert Christian Kautz freistehend aus 12 Metern am gegnerischen Tormann (17’):

Dann aber sind die Gäste am Drücker, zuerst kann sich Wolfi Ott auszeichnen (19’) und nach einem Eckball fahren Ott und die Spittaler Abwehr am Ball vorbei, zum Glück aber auch die gegnerischen Spieler (24’). Bei einigen Weitschüssen der Bleiburger geht die Kugel entweder knapp am Tor vorbei (zB 31’) oder Ott ist am Posten (37’ und 44’).

So geht es mit einem für den SVS etwas schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen, nach der Pause ändert sich dann aber der Charakter des Spiels, denn nunmehr drängt der SVS den Gegner vermehrt in die eigene Hälfte zurück und spielt seine Angriffe schneller, genauer und besser.
Der Lohn dafür lässt nicht lange auf sich warten: In der 55. Minute geht nach Freistossflanke der Kopfball eines Spittalers nur knapp am gegnerischen Tor vorbei und eine Minute später klingelt’s: Angriff über rechts, Pass in die Mitte, wo Paul Jury den Ball direkt nimmt und aus gut 10 Metern dem Tormann keine Chance lässt (56’).
Und der SVS legt auch gleich nach: In der 66. Minute wird ein schöner Konter gespielt, Zeljko Simic spielt Jury frei, der lässt noch einen Bleiburger stehen und gibt dann ab auf Halid Hasanovic, der von der Strafraumgrenze genau ins Eck trifft. Für Hasanovic ist es übrigens der erste und schon lange verdiente Treffer in der Kampfmannschaft.

So stark der SVS offensiv ist, so verwundbar ist er in der Defensive, und das zeigt sich auch in diesem Spiel: Ein eigentlich ungefährlicher Angriff der Gäste führt zum Anschlusstreffer, da nach weitem Pass niemand auf den eingewechselten Klatzer aufpasst und dieser Ott mit seinem Schuss keine Chance lässt (72’).
Allerdings ist nur wenige Minuten später der alte Vorsprung wieder hergestellt: Nach schönem Zuspiel von Simic trifft Jury mit einem satten Schuss aus ähnlicher Position wie beim 1:0 (76’).

Trotzdem wird’s nochmal spannend, denn in der 83. Minute schaffen die Gäste durch den aufgerückten Kuster per Kopf nochmals den Anschlusstreffer.
In den Schlussminuten steht die Abwehr des SVS allerdings zum Glück sicher und lässt keine nennenswerte Chance zu, und nachdem auch 2 SVS-Konter zu keinem Torerfolg führen, bleibt’s beim 3:2-Sieg für den SVS.

 

Fazit:
Das heutige Spiel war symbolisch für die Leistung des SV Spittal in dieser Saison: Vorne eine der stärksten Mannschaften der Liga, hinten eine der schwächsten.
Heute gab’s allerdings ein happy end und das zurecht, denn der SVS war in der zweiten Halbzeit zwingender als der Gegner und war in Summe das bessere Team.

Dieser Sieg könnte in der Endabrechnung noch sehr wertvoll sein, denn nun hat der SVS wieder 4 Punkte Vorsprung auf den 14. Platz und kann damit dem nächsten Spiel einigermaßen entspannt entgegensehen, denn da trifft man ausgerechnet auf die auf Platz 14 stehende Mannschaft (St. Michael).

 

Redaktionsbericht "Caballeros Spittal 03"
April 2010