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23.04.2010
7. Minute: Planlose
Flanke eines Feldkirchners in Richtung Spittaler Strafraum, wo sich
Thomas Pertl und Wolfi Ott im Tiefschlaf befinden, denn beide lassen den
Ball am 5er passieren, sodass die Kugel bei Miloti landet, der aus
spitzem Winkel mit einem platzierten Schuss trifft. Nach diesen schrecklichen 10 Minuten erfängt sich der SVS und kommt seinerseits zu ersten Torchancen, so zB durch Halid Hasanovic, der aus 14 Metern halbrechts nur knapp übers Tor schießt (21’). Einige Minuten später fast ein Eigentor, als der Tormann eine Flanke abfangen will, ein Feldkirchner aber per Kopf zum Tormann zurückgeben will – aber der Ball geht knapp am Tor vorbei (29’). Die beste Chance für den SVS gibt’s dann in der 37. Minute, als Zeljko Simic am 16er schön auf Christian Kautz durchsteckt, doch der scheitert am gegnerischen Goalie, der schön herausgekommen ist und dadurch den Winkel verkürzt.
Feldkirchen ist
weitgehend ungefährlich, aber sobald Miloti den Ball hat, ändert sich
das schlagartig. So auch in der 40. Minute, als der
Feldkirchen-Topscorer von der Spittaler Abwehr freundlich eskortiert
wird (attackiert wurde er definitiv nicht) und alleine vor Ott die Neven
behält und seinen Hattrick macht. In der Pause muss Trainer Kurt Messner natürlich reagieren und nimmt Thomas Lagler sowie Lukas Kofler (der auf der linken Abwehrseite leider eine inferiore Leistung bot) vom Feld und bringt Anton Burusic und Christian Krieber.
In der zweiten Halbzeit
ist das Spiel des SVS besser anzuschauen, die Fehlpassquote sinkt
deutlich und Krieber macht über links einigen Dampf, sodass das Spiel
des SVS nicht mehr so rechtslastig ist wie vor der Pause. Feldkirchen hat in der zweiten Halbzeit überhaupt nur eine gute Torchance – die hätte allerdings ein Tor sein müssen: Nach Krieber-Ballverlust an der Mittellinie startet Miloti einen Konter und spielt den Ball perfekt auf den mitgelaufenen Hinteregger, der alleine vor Ott zum Schuss kommt, aber an unserem Goalie scheitert. Allerdings prallt der Ball erneut zum Feldkirchen-Spieler, der nunmehr das leere Tor vor sich hat, allerdings so schwach schießt, dass der zurückgelaufene Ivo Jurakic den Ball noch von der Linie kratzen kann (61’). In der 77. Minute kommt der SVS dann doch noch zum mehr als verdienten 1:3, nach einer Jurakic-Flanke sieht der Schiedsrichter ein Handspiel und entscheidet auf Elfmeter (auch dieser Elfer ist vertretbar, aber hart, denn der Arm des Feldkirchners war eher angelegt als ausgefahren). Jurakic trifft souverän ins rechte Eck. In den Schlussminuten versucht der SVS alles, das Spiel nochmals spannend zu machen, kommt aber zu keinen Chancen mehr; dies auch, weil die Feldkirchen-Spieler entweder „verletzt“ am Boden liegen oder mit teilweise rot-würdigen Fouls den Spittaler Spielfluss unterbrechen. Und so gibt’s in den letzten Minuten zwar noch 3 Gelbe Karten für Feldkirchen, aber keine Tore für den SVS mehr.
Fazit: Was zählt,
sind allerdings die Fakten und die sind wenig erfreulich: Der SVS ist
zuhause nun schon 4 Spiele sieglos und nachdem die Konkurrenten auch an
diesem Wochenende ihre Spiele gewonnen haben, ist der Abstand nach vorne
gewachsen (auf Platz 12 fehlen derzeit 4 Punkte), der Vorsprung auf
Platz 13 (=höchstwahrscheinlich ein Abstiegsplatz) beträgt hingegen nur
mehr 1 Pünktchen.
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