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22.10.2009
SV Spittal – SV Lendorf 1:3 (1:1)
Goldeckstadion, 600 Zuschauer
0:1 Duller (28’)
1:1 Christian Kautz (30’)
1:2 Chr. Morgenstern (50’, Elfmeter)
1:3 Lambert (62’)
Aufstellung
SV Spittal: Huber / Kofler – Graf (65. Angerer) – Pertl – Sixt / Dzeko – Brandner –
Simic – Kautz / Miskovic (82. Hasanovic) – Plattner
Das erste Derby gegen Lendorf seit fast 10 Jahren findet zu einem mehr
als seltsamen Termin statt: Angekickt wird am Donnerstag um 20.15 Uhr,
und da gleichzeitig mehrere österreichische Vereine in der „Euro-League“
im Einsatz sind und außerdem das Wetter mehr als bescheiden ist, sind
nur ca. 600 Zuschauer beim Spiel dabei, wobei die Hälfte davon dem
Lendorf-Lager zuzurechnen ist.
Von Beginn an
entwickelt sich ein durchaus herzeigbares Spiel mit leichten
spielerischen Vorteilen für den SV Spittal, das erste Tor erzielen
trotzdem die Gäste: Schneller Angriff über die linke Angriffsseite, der
Ball wird scharf zur Mitte gespielt, Goalie Daniel Huber kommt nicht
mehr an den Ball und der mitgelaufene Duller hat keine Probleme, die
Kugel aus kurzer Distanz über die Torlinie zu bugsieren.
Der Jubel bei den Lendorf-Fans ist allerdings kaum verhallt, da schafft
der SVS schon den Angriff: Ognjen Dzeko spielt am Sechzehner auf Zeljko
Simic, der lässt abtropfen auf Christian Kautz und dessen Schuss von
knapp innerhalb des Strafraums kann der Tormann nicht mehr entscheidend
ablenken und so schlägt der Ball knapp unter der Latte ein.
Gleich zu Beginn der
zweiten Halbzeit ereignen sich dann die spielentscheidenden Szenen: Der
durchgebrochene Christoph Morgenstern kann von Goalie Huber im Strafraum
nur mittels Foul gestoppt werden und hat Glück, dass er mit Gelb
davonkommt, denn auch eine Rote Karte wegen Torraubs wäre vertretbar
gewesen. Der Gefoulte tritt selbst an und verwandelt den Elfmeter sicher
zur Lendorf-Führung.
Direkt nach dem 1:2 bekommt der SVS einen Freistoss zugesprochen, Dzeko
tritt an und scheitert denkbar knapp, denn sein gut angetragener Schuss
geht auf die Querlatte und springt knapp vor der Torlinie wieder auf.
So kommt Lendorf einige
Minuten später zur endgültigen Entscheidung, nach einer schönen
Ballstafette lässt der Ex-Spittaler Lambert Huber mit einem
Vollristschuss aus 12 Metern keine Chance.
Ein wirkliches Aufbäumen des SVS ist in der Folge leider nicht zu
erkennen. Die beste Chance vergibt Kautz nach Zuspiel von Manuel
Plattner, er schießt vom Elferpunkt etwas überhastet am gegnerischen Tor
vorbei (72’).
In der Schlussviertelstunde spielt Lendorf das Spiel routiniert nach
Hause, weitere SVS-Torchancen gibt es in der Phase des Spiels nicht
mehr.
Fazit:
Mit diesem
Ergebnis hat sich ein aus Spittaler Sicht gar nicht erfreulicher Trend
verfestigt: Während der SV Lendorf oben mitspielt, geht’s für den SVS im
Herbst nur mehr darum, einige dringend benötigte Punkte zu holen, um
nicht erneut auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.
Redaktionsbericht
"Caballeros Spittal 03"
Oktober 2009
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