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Fotos
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06.11.2009
SV Spittal – SV Penk 1:1 (0:1)
Goldeckstadion, 300 Zuschauer
0:1 P. Schönegger (7’)
1:1 Christian Krieber (86’)
Aufstellung
SV Spittal: Huber (60. Krewalder) / Brandner – Graf – Pöllinger (46. Pertl) / Sixt
– Hasanovic (46. Dzeko) – Jurakic – Simic – Krieber / Plattner – Kautz
Nach dem Motto „never change a
winning team“ setzt Trainer Kubica beim letzten Meisterschaftsspiel 2009
auf die elf Spieler, die vor einer Woche Lienz mit 3:0 besiegt haben.
Von Gewinnen ist allerdings anfangs keine Spur, denn die erste Torchance
gehört den Gästen (ein Freistoss geht knapp am Spittaler Tor vorbei /2.)
und nur wenige Minuten später ist der SVS auch schon im Rückstand:
Angriff Penk von links, der Ball wird von der Outlinie zur Mitte
gebracht, wo der ungedeckte Patrick Schönegger aus 10 Metern einschießt.
Vom SVS ist in der ersten halben Stunde wenig zu sehen, die beste Chance
hat Ivan Jurakic, dessen Schuss von einem Penk-Spieler gerade noch so
abgefälscht werden kann, dass der Ball neben und nicht im Tor landet
(16.). In dieser Phase ist Penk dem 0:2 näher, so zB in der 20. Minute,
als der völlig freistehende Ex-Spittaler Erwin Maier aus wenigen Metern
an Goalie Daniel Huber scheitert.
Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wird der SVS stärker, zweimal
scheitert Halid Hasanovic mit Schüssen knapp (34. und 36.) und einmal
kann ein Penk-Verteidiger einen Stanglpass von Manuel Plattner auf
Christian Krieber abfangen, der das leere Tor vor sich gehabt hätte.
In dieser Phase hat der SVS allerdings auch Glück, denn ein
Schönegger-Tor wird wegen angeblichem Abseits nicht gegeben
(zweifelhafte Entscheidung!) und ein Maier-Kopfball aus guter Position
verfehlt sein Ziel.
In der Pause wechselt der SVS, für Patrick Pöllinger kommt Thomas Pertl
und Hasanovic wird durch Ognjen Dzeko ersetzt.
Vielleicht auch deshalb ist der SVS nach der Pause etwas stärker und
erspielt sich die besseren Chancen, bleibt aber – noch – ohne Torerfolg.
Die besten Tormöglichkeiten in dieser Phase haben Zeljko Simic (seinen
Stanglpass auf Plattner kann Penk-Goalie Sattlegger abfangen /50.),
Christian Kautz (seinen Schuss aus 12 Metern wehrt Sattlegger schön ab
/55.) und Plattner (kommt nach Sattlegger-Fehler frei zum Schuss, trifft
den Ball aber nicht richtig /72.).
Der SV Penk bleibt stets in Kontern gefährlich, so ergeben sich drei
Sololäufe aufs Spittaler Tor, welche aber nicht zum 0:2 führen. Bei
einem Sololauf stürzt sich Daniel Huber dem Stürmer entgegen und wird
von diesem an der Schläfe getroffen. Huber bleibt liegen und somit muss
David Krewalder die letzten 30 Minuten ins Tor. Auch am neuen
Schlussmann scheitert Erwin Maier, Krewalder bleibt lange stehen und
nimmt Maier dann am Fünfereck den Ball vom Fuß.
In der Schlussphase igelt sich Penk hinten ein und versucht die Führung
mit allen Mitteln zu verteidigen, zum Teil auch mit unfairen, so zB in
der 84. Minute, als ein Penk-Spieler bei einem Jurakic-Schuss im
Strafraum mit der Hand zum Ball geht, doch der Schiri sieht’s nicht.
Trotzdem geht die Penk-Taktik nicht auf und für den SVS gibt’s immerhin
noch ein halbes Erfolgserlebnis, denn in der 86. Minute ist Krieber –
der kurz zuvor noch mit einem Schuss vom 16er gescheitert war – nach
Pass von Simic schneller als Sattlegger am Ball und lupft den Ball über
den aus seinem Tor stürzenden Penk-Goalie ins gegnerische Netz.
Nach 89 Minuten pfeift der unsichere Schiri Obwurzer ab – offenbar
konnte er es nicht erwarten, in die Winterpause zu entfliehen.
Fazit:
Penk ging früh aber verdient mit 1:0 in Führung. Der SVS wusste lange
kein Mittel um die schwache Hintermannschaft zu überlisten und den
Ausgleich zu erzielen. In Halbzeit Zwei setzte Kubica alles auf eine
Karte und brachte für den schwachen Pöllinger Dzeko, der über rechts für
mehr Druck sorgte. Doch der SVS konnte mehrere gute Torchancen nicht
verwerten und Penk blieb im Konter gefährlich.
In Summe ein verdientes Remis, wobei der SV Spittal doch Glück hatte,
knapp vor Schluss noch zum Ausgleich zu kommen. Insgesamt ist dieses 1:1
natürlich eine Enttäuschung, denn gegen den Tabellenletzten, der
auswärts bislang die personifizierte Harmlosigkeit war, muss man daheim
einfach gewinnen!
Damit geht für den SVS ein ziemlich schlechter Herbst ziemlich schlecht
zu Ende.
Insofern kommt die Winterpause gerade recht, denn jetzt ist viel Zeit,
um über Veränderungen beim SVS nachzudenken und vielleicht eine
Trendumkehr zu schaffen. Bleibt zu hoffen, dass 2010 ein besseres Jahr
für den SV Spittal wird!
Redaktionsbericht Caballeros
Spittal 03
November 2009
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